Studie belegt: Großer Po = mehr im Hirn. Ähm, lassen wir mal so stehen

Frauen mit einem großen Hintern sollen intelligenter sein, besagt eine amerikanische Studie der „University of Pittsburgh“ und der „University of California“. Das sind doch mal wissenschaftliche Ergebnisse, die wir gerne veröffentlichen.

von Theresa König

Zu dick? Zu breit? Nix da! Intellektuell betrachtet sind dicke Po-Backen das Nonplusultra und sehr erstrebenswert. Sie zeigen nämlich, dass wir einen wahnsinnig hohen IQ haben. Wussten wir natürlich längst. Aber jetzt können wir allen, die je daran gezweifelt haben, Fakten präsentieren. 

Für die Studie wurden die kognitiven Fähigkeiten von rund 16.000 Frauen untersucht, also die Wahrnehmung, die Aufmerksamkeit, die Erinnerung, das Lernen und Problemlösen, die Kreativität, das Planen und die Orientierung. Das Ergebnis: Kurvige Frauen schnitten bei Tests im Durchschnitt wesentlich besser ab als dünne.

Die Birnenform ist ganz weit vorn

Das heißt jetzt aber nicht, dass wir alle gleich in den nächsten Supermarkt rennen müssen, um uns fünf Tafeln unserer Lieblingsschoki zu shoppen, um am voluminösen Hinterteil zu arbeiten. Denn die Studie hat einen Haken: Ausschlaggebend ist laut den Forschern nämlich nicht nur die Größe des Allerwertesten, sondern vor allem das Verhältnis zwischen Po und Taille. Das heißt, nur Frauen mit einer schlanken Taille und breiten Hüften haben richtig was im Kopf. Wieso? Je dicker Po und Oberschenkel (verglichen mit dem Bauch sind das die Orte, die das gute Fett speichern), desto höher ist der Anteil an ebendiesen guten Fetten. Und in denen stecken reichlich Omega-3-Säuren, die für das Wachstum des Gehirns verantwortlich sind.

Soso. Das glauben wir jetzt mal total unreflektiert. Jetzt fehlen zu unserem Glück nur noch Studien, die ähnliches über kleine Brüste, krumme Nasen und große Füße sagen. Also los, ihr Wissenschaftler! Ran an die Arbeit. Macht uns glücklich.