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Was Mann jetzt trägt? Zöpfe. Genau – wie die Wikinger!

Was Mann jetzt trägt? Zöpfe. Genau – wie die Wikinger!
© Getty Images
Da hatten wir uns gerade an den Männer-Dutt gewöhnt, schon wird er von der neue Männer-In-Frisur verdrängt. Jetzt denkt ihr: Oh, nein, doch nicht bitte der Vokulia?!?. Nein, nein. Mann trägt jetzt Zöpfe. Und unser Autor erklärt, warum das ein Zeichen von Männlichkeit ist.
von Rex Valentino

Pünktlich zum Jahresende ist es nun offiziell: Der Männer-Dutt hat ausgedient. Dabei haben ihn David Beckham und Leonardo DiCaprio so prominent zelebriert. Aber jetzt muss er weichen. Und zwar: geflochtenen Haarprachten. Ob Fischgräte, Französische, Holländische oder gar im Oktoberfest-Stil – Zöpfe sind der neuste Trend für Männer, die sich gern die Haare klöppeln. 

"Ja, müssen denn jetzt wirklich auch die Männer ihre Haare flechten?", denkt ihr Frauen jetzt vielleicht. "Reicht es nicht schon, dass Männer sich mittlerweile auch die Achseln und Beine rasieren und sich vorm Ausgehen die Nase pudern?". Frauen, es ist doch so: Was die Schönheit angeht, ist die Männerhaarwelt schon längst in der Postmoderne angekommen. YouTube quillt über vor Video-Anleitungen zum Thema Haare flechten für Jungs. Und das aus gutem Grund: Sie sind das unser Ausdruck von Männlichkeit. Richtig gehört.

Wie das sein kann? Kurzer Schritt zurück: Unsere Generation ist mit Softies sozialisiert worden.Typen wie Tom Hanks oder Justin Timberlake. Nette Jungs mit nettem Lächeln und netten Frisuren. Frisuren-Spießern, wenn man es genau nehmen will. Deswegen sind wir die Sorte Männer, die gewöhnlich bei kurz oder mittelkurz bleibt, im Monatstakt geschnitten, dezent frisiert und angerichtet. Langweilig, könnte man sagen. Langweilig, aber etabliert. Wie Spaghetti mit Tomatensauce. Mag ja irgendwie jeder.

Knallharte Jungs


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