"Früher hieß das Haferschleim!" - Warum jetzt alle das „Oatmeal“ abfeiern

Auf Instagram jagt ein Foodtrend den nächsten. Wenn ich die Instagramstorys meiner Freunde anschaue, verstehe ich meistens gar nicht was die sich jetzt zu essen gemacht haben. Immer häufiger sehe ich in letzter Zeit Bilder des Oatmeals – hippsterdeutsch für Haferbrei.

von Julian Kornacker

Mit dem Posten von Essen ist Instagram groß geworden. Ich kenne mich mit diesen Trends, die sich dort die Klinke in die Hand geben, selten aus. Meistens kann ich mit dem geposteten Gerichten eh nicht so viel anfangen, weil ich die Namen nicht kenne: „Sweet Oatmeal with Apples“ steht da dann.

Nachdem ich herausgefunden hatte, dass Oatmeal einfach nur simpler Haferschleim ist, fühlte ich mich, gelinde gesagt, schon etwas verarscht.

Zurück zu den Klassikern

Klar, Haferflocken sind lecker, aber ich kenne von zu Hause nur, dass man sie isst, wenn einen Bauchschmerzen plagen. Schmeckt eigentlich auch nur mit ganz viel Zucker. Zum Frühstück kann ich mir das gar nicht vorstellen.

Wieso muss es Oatmeal mit irgendwelchen Toppings sein, wenn das klassische Müsli auch super schmeckt und es keiner komplizierten Zubereitung bedarf? Denn morgens muss es doch vor allem eins: schnell gehen.

Der richtige Ansporn fehlt

Bestimmt fällt es meinen Freunden, die Oatmeal zum Frühstück essen, super leicht alles fix zusammenzumischen. Mir fehlt die Übung und ehrlich gesagt auch der Ansporn mich damit zu befassen. Vielleicht wäre ein guter Ansporn, morgens ein gesundes Frühstück essen zu wollen.

Doch der fehlt mir einfach. Dabei soll Haferbrei echt gesund sein. Das Getreide liefert dem Körper viel Energie, Vitamine, Kohlenhydrate und so weiter. Liefert ein Schokomüsli nicht genau die gleichen Nährstoffe? Klar, da ist Zucker drin und den verteufeln ja viele, aber Haferschleim wird auch gesüßt.

Pancakes aus Oatmeal

Haferflocken sind aber nicht nur zum Frühstück geeignet. Mit ihnen kann man auch Pancakes machen. Die sind super, weil sie den Pfannkuchen so ähnlich sind. Pancakes kenne ich nur mit normalem weißen Mehl. Mit Haferflocken haben ich es noch nicht ausprobiert. 

Doch nach einer kurzen Google-Suche hab ich einige Rezepte gefunden, die mich angesprochen haben. Das mal mittags oder abends auszuprobieren kann ich mir gut vorstellen. Vielleicht gebe ich dann dem Oatmeal zum Frühstück mit Toppings auch mal eine Chance. Nur bei mir heißt das dann schlicht Haferbrei.

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Auf Instagram jagt ein Foodtrend den nächsten. Wenn ich die Instagramstorys meiner Freunde anschaue, verstehe ich meistens gar nicht was die sich jetzt zu essen gemacht haben. Immer häufiger sehe ich in letzter Zeit Bilder des Oatmeals – hippsterdeutsch für Haferbrei.

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