Alk am Stiel - Schon die neuen Ice Pops probiert?

von Eva Lindemann

Ice Pop – Das klingt doch verdächtig nach Cake Pop, dem Kuchen am Stiel, der zuletzt die Backwelt zum Beben brachte. Der neue Ice Pop hängt nun auch an einem Stiel – ist aber längst nicht so unschuldig wie sein Namensvetter! Getränkt mit Alkohol wird das klassische Wassereis nun Ü18-tauglich gemacht. Ah ... Wassereis ... da kommen doch Kindheitserinnerungen hoch - wie die Zunge leicht am Eis kleben blieb, wenn es ganz frisch aus der Tiefkühltruhe kam. Mit dem Ice Pop dürfen wir diese Erinnerung jetzt noch durch einen kleinen Schwips erweitern – egal ob Erdbeer-Daiquiri, Gin Tonic, Mojito oder sogar Frozen Bloody Mary: Der Kreativität und eurem Lieblings-Cocktail sind keine Grenzen gesetzt.

Keine Grenzen? Moment! Wer noch dunkle Erinnerungen an Chemiekurs in Klasse Acht hat, wird spätestens jetzt die Hand heben: „Alkohol gefriert doch gar nicht? Oder etwa doch?!“ Ja da war doch was. Tatsächlich gefrieren alkoholische Getränke, je nachdem wie hochprozentig sie sind, erst bei extrem niedrigen Temperaturen; Reiner Alkohol erst bei etwa minus 115 Grad. Wer (aus purer Langeweile) schon mal versucht hat einen Vodka einzufrieren, ist mit dem herkömmlichen Gefrierschrank daher wahrscheinlich schnell gescheitert. Freut euch also schon mal auf eine flüssige Überraschung im Kern eures neuen Ice Pops.

Kleiner Tipp: Besonders schön fürs Auge wird euer neues Lieblingseis übrigens, wenn ihr ein paar Früchte oder Gemüsescheiben in das Eis einfriert. Geht besonders gut bei Gin Tonic. Der wird wegen seines niedrigen Histamin-Gehalts übrigens besonders Heuschnupfen-Geplagten als sommerliche Bier- oder Wein-Alternative ans Herz gelegt.

Na, braucht ihr noch einen Grund? Also ab ans Gefrierfach!