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Schmatz! Dessertburger – dieser neue Foodtrend ist nichts für schwache Nerven

Dessertburger: Frau sitzt vor ganz viel Nachtisch
© WAYHOME studio / Shutterstock
Willkommen in einer Dessert-Welt, in der alles erlaubt ist und deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Nur wer hier auf Diät ist, hat verloren. 
Von Hannah Fiebig

Unsere Spürnasen haben einen neuen Foodtrend erschnüffelt, der wohl direkt aus dem Schlaraffenland importiert wurde. Die Rede ist vom – haltet euch fest – Dessertburger. Einer Symbiose aus süßem Nachtisch und unserem Lieblings-Fast-Food: dem Hamburger. Ein wahr gewordener Kindheitstraum! Welchem Genie haben wir das nur zu verdanken?

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Why don’t more places do dessert burgers? Honestly there’s a whole market there that a lot of places are sleeping on. I can only name maybe 2 or 3 spots that I know of in Melbourne that do them. 🤷🏼‍♂️ Surely a gap @backyardburgs can squeeze into! 😂 * Threw that brownie recipe ⬇️ below! * Anyway, seeing as no where near me does a dessert burger, I just had to take it into my own hands.. again.. not the first time. 😅 * This one was loaded up with Golden @oreo, @halotopau Vanilla Bean, Salted Caramel Popcorn, a helping heap of @lotusbiscoffau and of course, a protein brownie.. because health and fatness! 😂 * This brownie came out super gooey in the middle, which is just how I like it. You can swipe to a disgusting cross section to check that out if it tickles your fancy! Obviously made the brownie using @myproteinau whey, because it’s fiya for baking. Love the stuff. * 🍫 Double Choc Protein Brownie. 🍫 * 25g Flour 30g @myproteinau Vanilla Whey 15g @myproteinau Powdered Peanut Butter 10g Cocoa Powder 2g Sweetener of Choice 1 Egg 30ml Sugar Free Maple Syrup 50g Low Fat Greek Yoghurt * 1. Sieve flour, protein, powdered PB, baking powder and sweetener into mixing bowl. 2. Add your egg, Greek yoghurt and sugar free maple syrup. 3. Stir to combine. 4. Add choc chips and stir to combine once more. 5. Add to a a small baking dish and put in a preheated oven at 180C for 13-15 minutes. 6. Allow to cool and smash! * Cals: 414 (for whole recipe) 33C 45P 8.5F

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Echter Hochstapler!

Das Wasser läuft schon im Mund zusammen. Doch wie funktioniert das Ganze? Her mit dem Rezept! Eine richtige Gebrauchsanweisung gibt es für den Trendburger zwar nicht, aber einem gewissen Bauplan sollte man schon verfolgen. Da der Burger an sich nicht das stabilste Gericht ist und das Ganze nur allzu oft in einer Riesensauerei endet, ist auch hier von Vorteil, in weiser Voraussicht zu stapeln. Angefangen wird ganz klassisch mit einem Burgerbrötchen oder Brioche. Als Zwischenetagen kommen Pancakes, Brownies oder Eis zum Einsatz, wodurch der Burger an Stabilität gewinnt. Deine Fantasie darf hierbei gerne mit dir durchgehen. Dann geht es an den Feinschliff. Mit Extras wie Erdnussbutter, Karamell- oder Schokocreme, bis hin zu Oreos, geschmolzenen Marshmallows oder frischen Obstscheiben, kannst du die verschiedenen Schichten toppen. Halleluja!

Sugar-Overload?

Wem das Ganze in eine Zucker-Schockstarre versetzt, kann natürlich auch einen Gang runter schalten. Es gibt nämlich auch Dessertburger, die beide Geschmacksrichtungen – also süß und herzhaft – vereinen. So trifft beispielsweise eine Frikadelle auf Karamell, Zuckerstreusel und BBQ-Sauce. Oder knusprig angebratene Speckstreifen werden mit Puderzucker bestäubt und dadurch karamellisiert. Diese Kombinationen garantieren auf jeden Fall eine Geschmacksexplosion im Mund und machen deinen 0815-Burger zum Sterne-Fast-Food. 

Ja, der neue Foodtrend hat es ganz schön in sich. Aber gerade bei Liebeskummer und Herzschmerz, Stimmungstiefen, Heißhungerattacken und Periodengelüsten kommt der Dessertburger genau richtig. Oder wenn man einfach mal Bock hat, etwas Neues auszuprobieren. In diesem Sinne: Auf ein freudiges Schmatzen!

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