Endlich: Leckere Sauce zum Spargel für Dummies

Na, auch kein Glück mit dem Eigelb und der Temperatur? Noch lange kein Grund, ein Fertigsoßen-Opfer zu werden. Wir kennen die simpelste Lösung.

von Marie Stadler

Sauce Hollandaise - wer kann sowas bitte? Das Eigelb darf nicht zu heiß werden, man soll gleichzeitig Eier trennen, mit dem Rührbesen 2000 Umdrehungen pro Sekunde schaffen und am besten dabei Breakdancen. Also gefühlt. 

Womöglich hat sich das mit der Sauce Hollandaise irgendein sadistischer deprimierter Hilfskoch aus der provencalischen Provinz ausgedacht, der sich noch heute auf Wolke 77 über die Dummen totlacht, die da stehen und den Butter-Eier-Tanz für nötig befinden. Dabei muss man das alles gar nicht! Ist völlig unnötig. Denn Sauce Hollandaise kann einfach sein. Und das geht so:

1. Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur haben.

2. Ein Päckchen Butter in der Mikrowelle oder im Topf schmelzen, aber nicht heiß werden lassen. Falls sie doch heiß ist, einfach kurz abkühlen lassen.

3. Zwei Eigelb und einen Spritzer Zitronensaft in eine hohe Schüssel geben, die flüssige Butter dazugießen und die Mischung dann mit einem Pürierstab mixen.

4. Mit Zitrone, Pfeffer und Salz abschmecken, fertig ist die Laube.

Einzige Schwierigkeit für Koch-Dummies: Die Sauce ist erst mal kalt und das Erhitzen der Sauce darf man nicht übertreiben. Einfach langsam auf niedriger Hitze erwärmen, dann kann nichts daneben gehen. 

Nun aber der allerwichtigste Tipp: Bloß nicht dem Pürierstab die Lorbeeren überlassen! Wenn man den einfach nicht erwähnt und sehr kompetent guckt, macht man auch mit der Dummie-Version der Sauce Hollandaise eine verdammt gute Figur. Wir schieben es ja auch nicht aufs Make-Up, wenn wir Komplimente für unseren Teint bekommen... Ein bisschen Blenden wird ja dann wohl auch in der Küche erlaubt sein.