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Fünf Gründe, warum wir uns sofort einen Römertopf anschaffen sollten!

Römertopf
© Getty Images
Er wird total unterschätzt, dabei kann er so viel: Knusprige Hähnchen, krosse Braten, Gemüse mit Aroma! Eine Liebeserklärung an den Römertopf.
von Theresa König

Viele denken, dass er ein Relikt aus den 70ern ist – oder kennen ihn nur noch von Oma. Ja, wir wissen auch, dass es auf den ersten Blick lässigere Küchengeräte gibt als diesen Tontopf, aber es ist doch letzten Endes so, dass es vor allem um die inneren Werte geht. Und die hat er auf jeden Fall. Glaubt ihr nicht? Dann lest das:

1. Er ist echt günstig. Die Dreiliter-Version gibt es schon ab etwas über 20 Euro. Kein Quatsch! Dafür kriegt man einen Topf, der vieles kann – ohne dass man selbst dafür viel können muss. Wenn das kein Preis-Leistungs-Verhältnis ist....

2.  Mit dem Ding verkocht nichts! Apropos Nichtskönner. Fleisch wird insgesamt zarter, Gemüse wird schonend gegart und auch ohne Fett kein bisschen trocken. Das gilt übrigens für sämtliche Dinge, die man in dem Tonalleskönner zubereitet. Selbst wenn man mal kurz (oder auch länger) das Essen im Ofen vergisst: Es bleibt genießbar und trotzdem lecker. 

3. Mit dem Tontopf zu garen, hat Stil und Tradition. Das Dunstgaren im eigenen Saft wurde übrigens tatsächlich von den Römern perfektioniert – und die haben ja nun einiges an Großartigkeiten erfunden. Allerdings werden viele Eintöpfe und andere Speisen schon seit Jahrhunderten auch in anderen Kulturen im Tontopf zubereitet. Er hat dann nur eine andere Form und einen etwas lässigeren Namen. "Tajine" oder "pirofila di terracotta" klingt irgendwie etwas weniger spießig als Römertopf. Die Vorteile bleiben aber dieselben. 

4. Er kann auch Brot. Doppelt sogar. Mit ihm kann man nämlich zum Beispiel hervorragend Vollkornbrot backen, weil es wegen der optimalen Hitzespeicherung nicht zusammenfällt und schön locker wird. Für schon fertiges Brot gibt er die ideale Brotdose, weil er lange frisch hält. 

5. Er ist perfekt für Faule. Okay, er kann nicht schnippeln oder mixen, aber dafür kann er vieles andere. Der Römer kocht nämlich, ohne dass man viel dazutun müsste. Schließlich legt man Hähnchen zum Beispiel einfach nur mit Öl und Paprika bepinselt hinein – und eine knappe halbe Stunde später ist es fertig. Krustenbraten ist damit auch kein Problem: Einfach nur am Schluss kurz offen garen für die krosseste Kruste aller Zeiten. Eigentlich ist es ein bisschen wie beim Thermomix – das Resultat ist toll, die Arbeit hält sich in Grenzen. Nur dass niemand es wagen wird, einem vorzuwerfen, man könne ja gar nicht kochen, sondern nur die Maschine. Außerdem verschandelt er im Gegensatz zum TM, dessen Ästhetik umstritten ist, nicht die Küche, sondern passt locker in den Schrank zu seinen Brüdern aus Edelstahl. Und mit dem gesparten Geld kann man locker ne Woche Urlaub machen.


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