Schnaps, Sherry oder Espresso? Was ihr braucht, damit die Gans besser rutscht

War das lecker! Erst die Gans mit Klößen und Rotkohl, dann der Nachtisch oben drauf. Und jetzt? 5 Tipps, damit ihr nicht das Gefühl habt aus allen Nähten zu platzen.

von Theresa König

Der erste Gedanke: Jetzt einen Schnaps!

Liegt ja quasi auf der Hand. Einen kleinen Verteiler, damit der Fettkloß im Bauch sich langsam verdünnisiert. Leider haben aber Studien ergeben, dass Schnaps die Verdauung ausbremsen kann. Der Grund: Der Alkohol führt dazu, dass die Magenmuskulatur nicht so stark arbeitet wie sonst. Der Ausweg: ein Kräuterlikörchen. Ja, auch der kommt nicht ohne Alkohol um die Ecke, dafür aber stecken in ihm ätherische Öle meist aus Ingwer, Anis, Kümmel und Kamille. Die helfen gegen Blähungen und das Völlegefühl, wenn wir etwas über die Stränge geschlagen haben.

Die besteVorsorge: ein Aperitif

Bevor man trinkt soll man ja immer eine Grundlage schaffen. Und bevor wir essen? Da hilft der richtige Aperitif. Ein Sherry vor dem Essen ist dabei die beste Wahl. Die darin enthaltenen Bitterstoffe regen die Magenschleimhaut an, mehr Säure freizusetzen. Und die hilft dann bei der Vorverdauung von Gans, Klößchen und Rotkohl.

Einen Tee, damit es besser rutscht

Wie jetzt? Tee? Jawohl. Und zwar am besten aus Pfefferminze. Die wirkt nämlich gegen Magenbeschweren. Ihr könnt die Blätter einfach so nach dem Essen kauen. Noch besser ist es aber, wenn ihr sie mit heißem Wasser übergießt. Das fördert sogar noch die Wirksamkeit und schwups ist es weg das Völlegefühl. Genauso gut funktioniert das übrigens auch mit Ingwer. Die Wurzel hilft unserem Körper, Fette leichter zu verdauen – und davon gab’s ja nicht zu wenig.

Und was ist jetzt mit Espresso?

Der geht immer, klar. Bisher konnten Studien aber noch nicht nachweisen, dass ein Espresso tatsächlich bei der Verdauung hilft. Dafür macht er uns natürlich wach und erlöst uns aus dem Fresskoma. Schaden tut er also auf keinen Fall.

Das beste Mittel: einmal um den Block

Ein Verdauungsspaziergang – der Name sagt es schon – ist tatsächlich das beste Mittel, damit der Weihnachtsschmaus gut runterrutscht. Also trotz voller Weihnachtswampe am besten kurz Mal dicke Jacke, Schal und Mütze schnappen und dann gemütlich einmal um den Häuserblock flanieren. Schön langsam, soll ja kein Sprint werden. Durch die Bewegung wird der Darm massiert und so wird das Essen schneller weitertransportiert.

In diesem Sinne: Lasst es euch schmecken!

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