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We try before you buy Unsere Redaktion testet 5 angesagte Lifestyle-Produkte

Produkte
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Da draußen wimmelt es von spannenden Neuheiten. Doch für welche lohnt es sich wirklich, Kohle auf den Kopf zu hauen? Unsere Redaktion checkt jeden Monat fünf Produkte auf Herz, Nieren und Spaßfaktor. Im April landet Marmetube auf unserem Frühstückstisch, eine Smartwatch am Handgelenk, ein Vakuum-Pürierstab in der Küche, eine Zahnbürste im Badezimmer und einen Staub-Wisch-Roboter im ganzen Haus. 

Lecker und ohne Geklecker

⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5) 

Marmetube und Julia
Dürfen wir vorstellen? Der neue Frühstücksliebling von Redakteurin Julia.
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Produkt: Marmetube Erdbeere Tonkabohne

Preis: 2,99 € für 220 g

Anwendung: Brot, Brötchen oder andere bestreichbare Grundlage vorbereiten, Tube aufdrehen, Marmelade rausdrücken, verteilen und dann schmecken lassen! Spoiler: hmmm, richtig gut!

Ergebnis: Kann es nicht anders sagen: Lecker! Und das, obwohl ich gar nicht so ein großer Marmeladen-Fan bin. Meine Kinder auch nicht. Aber Marmetube hat ab heute einen festen Platz an unserem Frühstückstisch. Nichts kleckert oder klebt, sie ist genau richtig süß und kommt in 100 % recycelter Alu-Tube mit bestem CO2-Fußabdruck daher. Highlight meiner Kinder: Keine Kerne, keine Stücken! In Kooperation mit Tonka Gin entstand die Geschmacksrichtung Marmetube Erdbeere Tonkabohne. Und die Kombi von Tonkabohne und Erdbeere ist der Knaller. 

Aus zwei mach eins

⭐⭐⭐⭐ (4/5) 

Bosch Stabmixer und Kira
Bei Food-Redakteurin Kira wird jetzt püriert und vakuumiert.
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Produkt: Bosch ErgoMixx Stabmixer mit Vakuumierfunktion

Preis: ab 139,99 € (je nach Lieferumfang)

Anwendung: Der Bosch ErgoMixx vereint zwei Produkte in einem: Zum einen ist er ein klassischer Stabmixer, mit dem sich Zutaten pürieren, mixen und zerkleinern lassen. Zum anderen verwandelt sich das Gerät mit einem Klick in einen Vakuumierer, wenn man den Aufsatz wechselt. Dafür muss man nur sein zubereitetes Essen in die mitgelieferten Vakuumbehälter oder wiederverwendbaren Zipper-Beutel füllen und mithilfe der Pumpe die Luft aus den Behältern entfernen – fertig! Luftdicht verschlossen bleiben Lebensmittel länger frisch und sind deutlich länger haltbar, der ErgoMixx eignet sich daher hervorragend für die Vorratshaltung und sagt Lebensmittelverschwendung den Kampf an.

Ergebnis: Die Handhabung sowohl des Stabmixers als auch der Vakuumpumpe sind wirklich kinderleicht. Beim Pürieren kann man zwischen 12 Geschwindigkeitsstufen sowie einer Turbotaste wählen und dank der hohen Leistung ist auch das Zerkleinern von harten Zutaten kein Problem. Durch das Wechseln des Aufsatzes kann man die Lebensmittel dann vakuumieren: Einfach die Pumpe auf den Vakuumverschluss drücken und die Turbotaste halten, schon wird die Luft aus dem Behältnis gesaugt. Die Vakuumierfunktion finde ich besonders praktisch, weil sie verhindert, dass beim Einfrieren Gefrierbrand entsteht. Der ErgoMixx kostet zwar nicht gerade wenig, im Verhältnis zur Qualität des Geräts ist der Preis meiner Meinung nach aber angemessen. Insbesondere für Familien, die viel kochen und bei denen häufig Lebensmittel übrig bleiben, kann sich die Anschaffung wirklich lohnen.

Und auf einmal macht Zähne putzen Spaß...

⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5) 

We try before you buy: Unsere Redaktion testet 5 angesagte Lifestyle-Produkte
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Produkt:Oral-B iO Zahnbürste

Preis: ca. 299 Euro

Anwendung: Zähne putzen war immer etwas, was nie Spaß gemacht hat, aber halt gemacht werden musste. Das hat sich mit der Oral-B iO Zahnbürste schlagartig geändert. Auf einmal wurde meine tägliche Zahnreinigung zum richtigen Event. Morgens begrüßt mich die Zahnbürste in edlem schwarzen Design mit einem Smiley auf dem Display und lobt mich sogar nach gründlicher Reinigung. Es gibt verschiedene Modi, zwischen denen ich mich entscheiden kann, je nachdem, wie sensibel meine Zähne aktuell sind. Ein weiteres Highlight ist der Lichtsensor,  der mir je nach Farbe mitteilt, ob ich zu viel oder zu wenig Druck auf meine Zähne ausübe. Wer davon noch nicht genug hat, kann die Bürste mit einer App verbinden, die genaue Auskunft gibt, welcher Zahn perfekt geputzt wurde, und welche noch etwas Pflege benötigen.

Ergebnis: Ich hätte nie gedacht, dass ich mal von einer Zahnbürste schwärme, aber hier bin ich! Jedes Mal nach dem Putzen fühlen sich meine Zähne an, als würde ich gerade vom Zahnarzt kommen. Auch das Putzen an sich macht viel mehr Spaß und passiert dadurch direkt gründlicher und, zugegeben, auch länger als vorher.

Mein persönlicher Motivationstrainer

Fitbit Sense
© PR / Brigitte

⭐⭐⭐(3/5) 

Produkt: Die Fitbit Sense hat die Gesundheitstracker der Marke nochmal auf ein neues Level gebracht: Die Smartwatch misst nicht nur deine Herzfrequenz, sie kann auch ein Mini-EKG aufzeichnen, deine Sauerstoff-Werte, Hauttemperatur, Schlafqualität und Stresskurve messen. Gleichzeitig gibt es die gewohnten Sport-Funktionen, so dass sich die Yoga- oder Joggingrunde tracken lässt.

Preis: 329 Euro

Anwendung: Die Fitbit Sense wird als Health-Smartwatch betitelt und das ist sie, denn sie überwacht nochmal einen Schwung mehr Körperfunktionen. Zur Corona-Pandemie kommt insbesondere die Temperatur-Funktion gelegen, in Kombination mit der Herzfrequenz sollen so schon früh Schwankungen sichtbar werden, die zum Beispiel auf eine Erkrankung hinweisen können. Wohlgemerkt können, Fitbit weist nämlich ausdrücklich daraufhin, dass die Uhr keinen Arztbesuch ersetzt. Trotzdem lernt man dadurch seinen Körper natürlich besser kennen und deuten – allerdings gibt es dafür zwei Bedingungen: Man sollte die Uhr Tag und Nacht tragen, da nur nachts beispielsweise die Temperatur und der Sauerstoffwert gemessen werden. Und man braucht bestenfalls einen Premium-Account, der im ersten halben Jahr gratis ist, dann aber 8,99 Euro kostet, um das volle Programm der Funktionen samt Schlafanalyse nutzen zu können.

Ergebnis: Am Anfang stelle ich mich zugegebenermaßen etwas … doof an. Oder ich werde alt. Jedenfalls erschließt sich mir die Touch-Bedienung nicht sofort und ich wische mich ungeduldig von A bis Z, um die Uhr einzurichten. Aber: Ein Blick in die Bedienungsanleitung sollte bei dieser Uhr wirklich drin sein, um überhaupt alle Funktionen zu kennen und zu nutzen. Die Fitbit ist schick, kein Frage, gerade im Vergleich zu anderen Health-Watches macht sie etwas her. Man kann sich noch weitere Ziffernblatt-Designs herunterladen, der Appstore hakt bei mir jedoch häufiger. Dafür überzeugt mich die Akkulaufzeit: Die Uhr hält locker ein paar Tage und ist wirklich schnell wieder aufgeladen, man muss sie nur kurz abnehmen. Hier liegt jedoch mein persönliches Problem: Ich bekomme es einfach nicht hin, die Fitbit jede Nacht zu tragen. Das muss ich aber, weil gewisse Werte eben nur im Schlaf gemessen werden – der fällt bei mir dann aber so unruhig aus, dass ich die Uhr irgendwann ohnehin genervt abnehme. Ich fände es also sehr schön, wenn die Fitbit auch tagsüber den Sauerstoff und die Temperatur messen würde. Kleines zusätzliches Manko: Das Premium-Abo. Bei einer Uhr dieser Preisklasse sollten die Funktionen meiner Meinung nach auch ohne Zusatzkosten drin sein. Dafür muss ich sagen, dass die Motivation super funktioniert – ich möchte meine Aktivminuten und Schritte dringend vollkriegen, bekomme dafür auch noch süße Abzeichen (Pinguinwanderung!!!) und bewege mich mehr. Also: Schick, motivierend, wirklich gute Funktionen (probiert die EKG-App aus – irre!), aber man sollte sich definitiv etwas Zeit nehmen, um sich mit dem Gerät auseinanderzusetzen und den Arm an das gute Teil zu gewöhnen.

Gestatten: Mein bester Freund und fleißiger Helfer

⭐⭐⭐⭐ (5/5) 

Redakteurin Kathrin ist ganz vernarrt in ihren "Robi-Wan Kenobi", der zuhause kräftig mitanpackt.
Redakteurin Kathrin ist ganz vernarrt in ihren "Robi-Wan Kenobi", der zuhause kräftig mitanpackt.
© PR/Ilja Gaus-Gerbeth

Produkt:Roborock S7 Saug- und Wischroboter

Preis: ca. 550 Euro

Anwendung: Das schnieke Teil wird einfach über die Basisstation an der nächstbesten Steckdose aufgeladen, die App auf dem Smartphone installiert und das individuelle Gerät registriert. Schon bei der ersten Ausfahrt scannt mein "Robi-Wan Kenobi", wie ich ihn liebevoll getauft habe, seine Umgebung und merkt sich alle Ecken und Kanten. Ab sofort kann ich ihn ganz leicht per Klick auf die Reise schicken, Routinen festlegen, verschiedene Intensitätsstufen oder Gebiete einstellen und zwischen Saug- und Wischfunktion wechseln. So einfach, so bahnbrechend.

Ergebnis: Nie. Wieder. Ohne. Als Mutter eines kleinen Sohnes entpuppt sich der Roborock S7 innerhalb eines Tages nicht nur als neuer bester Freund, sondern auch fleißiger Helfer im Haushalt. Während ich draußen im Sandkasten buddele, wird im Wohnzimmer geputzt. Total unkompliziert, nahezu geräuschlos und mit perfekt zufrieden stellendem Ergebnis.

Barbara

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