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Vier Gründe warum du mehr Kokoswasser trinken solltest

Vier Gründe warum du mehr Kokoswasser trinken solltest
© Pixabay.com
Ob Madonna, Giselle Bündchen oder Vin Diesel – alle lieben Kokoswasser. Wir haben vier Gründe, weshalb wir alle öfter aus der Schale schlürfen sollten. Weiterlesen.
von Diana Huth

Schon seit Jahren sieht man Prominente auf Paparazzifotos Kokoswasser schlürfen: Rihanna, Matthew McConaughey, Demi Moore und Madonna. Aber warum eigentlich?

 

Dinge, die dieses Kokokwasser kann

„Kokoswasser ist gesund“ heißt es immer. Manches stimmt, Anderes ist Quatsch. Zum Beispiel hilft es nur bedingt beim Abnehmen. Dann doch lieber Wasser.

Kokoswasser gibt wichtige Mineralien zurück

Wenn wir schwitzen, scheiden wir über die Haut Mineralien aus. Die wollen nachgefüllt werden, logisch. Dafür gibt es ja eigentlich dieses MINERALwasser. Beim direkten Nährwertvergleich zeigt sich, dass es jedoch nicht mit Kokoswasser mithalten kann. Das Fruchtwasser enthält meist doppelt so viele Mineralien, beim Kalium sogar 250mal mehr! Wer also schwitzt, sollte neben viel Wasser auch Kokoswasser trinken. Das gilt beim Sport, dem Saunabesuch und sogar für Fieberzustände. Und alles, was euch sonst noch so zum Schwitzen bringt. Hihi.

Mit Kokoswasser den Kater bekämpfen

Auch nach Alkoholkonsum ist Kokoswasser der Bringer. In Alkohol-lastigen Nächten wird zwar nicht zwangsläufig geschwitzt, Mineralien werden trotzdem verloren: Erst büßt der Körper Flüssigkeit ein und dadurch werden dem Blut dann auch verschiedene Stoffe entzogen. Wenn es schlimm ist, bekommt man eine Kochsalzlösung, ansonsten heißt es, man soll vor dem Schlafen noch jede Menge Wasser trinken. Um Mineralien aufzufüllen, ist Kokoswasser noch besser. Im Zweifel auch am Morgen danach. 

Kokoswasser, der Kalium-Booster

Kalium – was ist das eigentlich und vor allem wozu ist das gut? Kalium ist ein Elektrolyt auf das insbesondere Muskulatur und Nerven angewiesen sind. Es ist außerdem an der Regulation des ph-Wertes und Blutdrucks beteiligt. Der Körper braucht etwa zwei Gramm pro Tag. In 100 Milliliter Kokoswasser sind bereits 250 Milligramm, in Kokosmilch sogar 350 Milligramm und in einer kleinen Banane 360 Milligramm. Aber Achtung: Viel hilft hier nicht viel. Zu viel Kalium, wird ausgeschieden und viel zu viel und zu wenig Kalium kann zu Herzproblemen führen. Nach Entgiftungen und Flüssigkeitverlusten durch Erbrechen oder Durchfall, ist es ratsam etwas mehr Kalium aufzunehmen. Na dann, Prost.

Schlägt Cola und Saft um Längen

Mit einem Energiegehalt zwischen 15 und 20 Kalorien pro 100 Milliliter ist es im Vergleich zu Sportgetränken zum Teil deutlich kalorienärmer. Diese haben im Schnitt mindestens 25 Kalorien. Selbst Apfelschorle hat 28 Kalorien. Und auch sogenannte „Wellness-Getränke“ haben durchschnittlich 30 Kalorien, Traubensaft sogar 60 Kalorien. Neben den Kalorien ist auch der Zuckergehalt geringer: Pures Kokoswasser hat etwa 2,6 Gramm. Zuckerbombe Cola hingegen 9 Gramm, das Wellness-Getränk Birne-Melisse von Gut & Günstig 4,5 Gramm und der Traubensaft etwa 15 (!!) Gramm. Aber Vorsicht: Manchen Kokoswassern wird noch künstliche Fructose zugefügt. Dann steigt der Zuckergehalt natürlich.

 

Was es nicht alles gibt

Der Markt für Kokoswasser ist riesig geworden. Auf Sri Lanka gibt es zum Beispiel 15 verschiedene Kokosnuss-Variationen. In Deutschland sind die grüne und die braune beliebt. Dann gibt es da noch eine gelbe, eine rote, die King Coconut und diverse andere.

Mittlerweile ist es auch trendy, das Kokoswasser mit anderen Obstsorten oder Aromen zu ergänzen. Pina Colada Fans werden die Ananasvarianten mögen. Gut ist, vor dem Kauf auf die Zutatenliste zu schauen, damit es später keine großen Geschmacksüberraschungen gibt. 

Ganz abgefahren wird es, wenn Kokoswasser ungewöhnlich kombiniert wird, mit Espresso, Matcha, Passionsfrucht oder Molkeprotein zum Beispiel. Gibt's nicht? Oh doch:

Last but not least, wer so richtiges Karibikfeeling aufkommen lassen möchte, schlürft direkt aus der Nuss Frucht. Strohalm rein, glücklich sein.


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