Schade Schokolade! Was machen bei Candy-Hangover?

Na, gestern mal wieder einen übern Durst getrunken, äh, gegessen? Den Candy-Hangover (zu Deutsch: Süßigkeiten-Kater) gibt’s wirklich, und er ist genau so schlecht für unseren Körper wie ein „richtiger“ Kater nach zu viel Alkohol am Vorabend. Aber warum ist das so?

Schon gewusst, dass Menschen mit einer angeborenen Präferenz für die Geschmacksrichtung süß auf die Welt kommen? Das geht zurück auf die Jäger-und-Sammler-Zeit, denn in der Natur sind süße Früchte selten giftig – ein lebenswichtiger Instinkt quasi. Heute, im 21. Jahrhundert, ist es wesentlich einfacher, an Nahrung zu kommen, von der wir nicht tot aus den Latschen kippen. Unsere Vorliebe für Zucker haben wir trotzdem (noch) nicht überwinden können – warum auch? Schmeckt gut, macht glücklich, ja ja. Dass die weißen Krümel für unseren Körper alles andere als gut sind, wissen wir zwar, aber mal ganz ehrlich: Drauf verzichten können wir ja doch nicht so ganz. Also verdrängen wir einfach, wie schlecht das für unseren Körper ist. 

Dabei gibt uns unser Körper eindeutige Signale, wenn wir am Vorabend mal wieder zu tief in die Süßigkeiten-Schublade gegriffen haben: Blähbauch, Kopfschmerzen, teilweise sogar schlechtere Haut. Kurz: Wir bekommen einen heftigen Candy-Hangover. Was sich nach einem neuen Modewort aus Hollywood anhört, ist leider Realität und hat uns bestimmt schon einmal (unbewusst) ereilt. Na super – und weiter?
Damit wir schnell wieder fit sind, gibt’s hier die besten Tipps zum auskatern: 

1. Einmal Grundreinigung bitte!

Unser altbekanntes Wundermittel in Sachen Entgiftung ist und bleibt die Zitrone. Sie neutralisiert den pH-Wert des Körpers und liefert Energie und Vitamin C. Also greifen wir am Morgen danach als erstes zu einem Glas heißem Wasser mit Zitrone. Hoch die Tassen! 

2. Finger weg

…von Milchprodukten und Salz. Quark, Joghurt und Co. sind schwer verdaulich, Salz kann unser Verlangen nach Zucker sogar noch steigern und verursacht Blähungen. Anstelle von Cornflakes mit Milch lieber ein ballaststoffreiches Frühstück zaubern, euer Darm wird es euch danken! 

3. Jetzt müssen wir stark bleiben

Auch auf Kaffee sollte man an einem Kater-Morgen verzichten. Für alle, die nach diesem Satz wieder aus ihrer Schockstarre aufgewacht sind, kommt hier die Erklärung: Durch den vielen Zucker ist unsere Leber schon gestresst, unser morgendlicher Retter würde die Situation in diesem Fall also nur noch mehr strapazieren. 

4. Augen zu und durch

Kalt duschen erfordert einiges an Überwindung. Haben wir unseren Schweinehund aber erstmal überwunden, lohnt es sich richtig: Durch das kalte Wasser wird unser Stoffwechsel angeregt und unser Körper beginnt zu „arbeiten“. Unsere Venen und Lymphgefäße werden ordentlich gefordert und treiben so den Entgiftungsprozess voran. 

5. Das Beste zum Schluss

Wir kennen sie alle, die unerbittlichen Fitness-Gurus, die auf ein „ordentliches Training“ in allen Lebenslagen schwören, die schlechten Stoffe (ob nun Zucker oder Alkohol) ausschwitzen und so. Denen können wir jetzt mal zeigen, wo’s langgeht, nämlich direkt in Richtung Sofa. Bei einem Candy-Hangover nämlich viieeel besser als ein Hardcore-Training ist Ruhe und Entspannung, höchstens mal ein erfrischender Spaziergang. Na, wenn das nicht gut klingt…

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