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We try before you buy – Green Week Unsere Redaktion testet 5 nachhaltige Lifestyle-Produkte

Produkte
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Da draußen wimmelt es von spannenden Neuheiten. Doch für welche lohnt es sich wirklich, Kohle auf den Kopf zu hauen? Unsere Redaktion checkt jeden Monat fünf Produkte auf Herz, Nieren und Spaßfaktor. Diesen Monat dreht sich alles um Nachhaltigkeit. Im Rahmen unserer Green Week haben wir unter anderem eine nachhaltige Pfanne, Lippenpflege und eine Brotbox getestet. Hier kommen unsere Ergebnisse.

Niedlich und praktisch!

We try before you buy – Green Week: Unsere Redaktion testet 5 nachhaltige Lifestyle-Produkte
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Produkt: Doppel-Lunchbox mit Bambus-Schneidebrett und Besteck von Nestler-matho

Preis: 5,89 Euro

Anwendung: Für den leckeren Snack unterwegs, ein belegtes Brot oder die klassische Bento-Box mit Reis und viel Gemüse.
Die Dosen (aus 100 Prozent Polypropylen) kommen mit einem elastischen Band, das die Boxen fest zusammenhält. Die Deckel halten aber auch so sehr gut. Ein kleines Bambusbrett zum darauf Essen und ein putziges Mini-Besteck-Set, bestehend aus Messer, Gabel und Löffel, ist ebenfalls dabei. Dieses kann man wunderbar auf die Box schnallen, da in dem Band drei Aussparungen für das Besteck eingearbeitet sind. Maße: 185 x 107 x 95 mm.

Ergebnis: Die Boxen fassen mit jeweils 500 ml Volumen einiges für eine kleine Reise. Beim Transport sollten aber ausschließlich feste Speisen eingepackt werden. Egal ob Städtetrip, die Fahrt mit dem Zug oder eine Pause auf dem Rastplatz: Die praktische Lunchbox ist überall ein angenehmer Begleiter. Da sie mit Besteck geliefert wird, lässt sich dieses nach der Nutzung ganz einfach wieder in einer der Dosen verstauen und später abwaschen.
Reste können zu Hause gut in den Behältern aufbewahrt werden. Sie verschließen sehr gut und können sogar bis zu drei Minuten in der Mikrowelle erhitzt werden. Dabei sollte allerdings der Deckel abgenommen werden. Nach dem Essen landen alle Teile – mit Ausnahme des Bambusbrettchens – problemlos in der Spülmaschine. Nach Angaben des herstellenden Unternehmens ist die Lunchbox nachhaltig, ökologisch und zu 100 Prozent klimaneutral. Ich habe sie nach meinen Geschmack noch mit einem coolen Sticker versehen und freue mich jedes Mal, wenn ich sie sehe.

Sanft Macher 

Nil und Produkt
Praktikantin Nil testet das nachhaltige Lippenpflege-Set in Vorbereitung auf den kommenden Winter. Brrrr.
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Produkt: 272 Lippenpflegeset

Preis: 71,40 Euro

Anwendung: Wenn der Lippenstift nicht mehr über die zarte Haut gleitet, sondern sich bröckelig absetzt und unschön abblättert, wissen wir, dass es Zeit für ein Peeling wird. Gerade in den kälteren Monaten bedarf es an extra Pflege in der Lippenpartie. Das Set besteht aus drei Produkten. Das erste ist das "Gentle Lip Scrub" mit Cranberry und Hagebuttensamen, die sanft alte Hautschüppchen entfernen. Danach wird die "Recovery Lip Mask" mit Algen und Hagebuttenöl aufgetragen. Vollendet wird die kleine Routine mit dem "Lip Balm" aus einer Mandel-Kokosnuss-Formel. 

Ergebnis: Diese Produkte sind besonders geeignet für Menschen mit sensibler Haut. Laut Hersteller sind die Wirkstoffe zu 100 % natürlich und COSMOS-zertifiziert. Auf unnötige Zusatz- und Konservierungsstoffe wurde ganz verzichtet. Schon beim ersten Anwenden des Peelings, macht sich ein Unterschied bemerkbar. Die Lippen fühlen sich soft und durchblutet an. Die körnige Textur ist nicht aggressiv und hinterlässt eine geschmeidige Basis. Ich empfehle, die Reste mit einem nassen Wattepad zu entfernen. Anschließend wird die Maske aufgetragen, die Lippen sahen sofort praller und glänzender aus. Wenn die Maske über Nacht aufgetragen bleibt, kann der Algen-Komplex noch länger einwirken und die Haut effektiv regenerieren. Und zu guter Letzt kommt ein Hauch von dem Lip Balm darüber. Diese Schicht lässt die Lippen gesund, aber nicht zu glossy aussehen. Ich habe ihn auch im Alltag verwendet, wenn ich einen natürlicheren Look kreieren wollte. Was mir besonders gut gefällt, sind die dezenten Duftnoten der Produkte. Mein Fazit: Es steht jeder Lippe und jedem Lächeln.

Salzig und süß!

We Try before you buy: IChoc vegane Schokolade
Redakteurin Susanne ist ein echter Schokoholic und hat die neue Süßigkeit getestet.
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Produkt: "Milk-like"-vegane Bio-Schokolade iChoc in den Sorten "Salty Pretzel" und "White Barista Art"

Preis: ca. 2,29 Euro

Anwendung: Mund auf. Schokolade rein. Genießen.

Ergebnis: Für mich als Schokoliebhaberin kommen die neuen Sorten von iChoc wie gerufen. Begonnen habe ich mit der Sorte "Salty Pretzel", die mich mit ihrer Kombination aus süß und salzig sofort anspricht. Dass es sich um eine vegane Schokolade handelt, hätte ich nach dem ersten Kosten kaum vermutet. Tatsächlich kommt die Leckerei der klassischen Milchschokolade sehr nahe. Der salzige Brezel-Crunch ist einfach traumhaft. Dazu kommt, dass die Schokolade mit feinsten Bio-Zutaten hergestellt wird und der Kakao fair gehandelt und aus nachhaltig wirtschaftenden Bio-Kooperationen stammt. Die Süße wird laut Hersteller mit klimafreundlichen regionalen Rübenzucker hergestellt. Der zarte Schmelz wird durch die wertvollen Zutaten, wie Buchweizen und Mandelöl erreicht – anders als die meisten Sorten, die mit einem Reisdrink produziert werden. Als zweites habe ich mich an die weiße Version "White Barista Art" gewagt, die mit Espresso-Crisp und einem Hauch Meersalz einiges zu bieten hat. Der Crisp ist schön knackig, die Kaffeenote ist mir persönlich aber einen Tick zu intensiv. Für echte Fans des Bohnengetränks bestimmt geschmacklich eine Offenbarung. Und noch ein echtes Plus der iChoc-Schokoladen, die Verpackung ist plastikfrei. Sie wird aus Holzfasern hergestellt. Die sind wiederum komposttierbar. Rundum kann ich diese Süßigkeit ohne Reue genießen und mit bestem Gewissen weiterempfehlen.

Pfanntastisch

Julia und Pfanne
Nie wieder eine andere: Redakteurin Julia ist restlos von der Pfanne begeistert.
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Produkt: Fissler Ceratal® Comfort Pfanne

Preis:  28 cm ø 3,2 für 109 Euro

Anwendung: Rezept überlegen, Pfanne auf Herd stellen, mit dem Kochen loslegen, begeistert sein.

Ergebnis: Als die Fissler Pfanne zum Testen bei mir einflog, waren meine Erwartungen nicht übermäßig groß. Es ist eben eine Pfanne, dachte ich mir. Wichtig war mir in erster Linie, dass ich darin gut braten kann. Und holla die Waldfee: das kann ich! Die Ceratal® Comfort Pfanne punktet vor allem mit ihrer keramisch, wasserbasierten und PFAS/PFTE-freien Beschichtung, die nicht nur nichts anbrennen lässt und trotzdem krosse Ergebnisse liefert, sondern auch in der Herstellung die CO2-Emission um bis zu 70 Prozent senkt, weil viel weniger Lösungsmittel verwendet werden müssen, als bei herkömmlichen Beschichtungen. Außerdem besteht die Pfanne aus bis zu 60 Prozent recyceltem Aluminium, was in etwa 50 Getränkedosen entspricht. Doch nicht nur aus Umweltsicht, sondern ganz einfach aus meinem Blickwinkel finde ich die Pfanne auch ästhetisch schön in ihrem warmen Grau. Was ich auch noch ziemlich schön finde: Es geht jede Menge rein in die 28 cm Durchmesser auf eine Höhe von 3,2 cm. Das war jedenfalls Liebe auf den ersten Blick. Sorry, all ihr anderen Pfannen da draußen, aber ich brate nur noch mit dieser hier.

Nachhaltiges Geschäft

The Cheeky Panda Toilettenpapier
Sanft und trotzdem robust: Das Toilettenpapier von Cheeky Panda.
© The Cheeky Panda / PR

Produkt: The Cheeky Panda Toilettenpapier

Preis:  ca. 10 bis 30 Euro 

Anwendung: Es ist Toilettenpapier. Die Anwendung ist einfach und haben die meisten von uns schon im Kleinkindalter erlernt.

Ergebnis: Die Deutschen haben eine ganz besondere Beziehung zu ihrem Toilettenpapier, wie nicht zuletzt die Corona-Pandemie zeigte: Während in anderen Ländern Alkohol und Kondome knapp wurden, haben sich die hiesigen Bewohner:innen um Nudeln, Hefe und Klopapier gekloppt. Prioritäten! Mit dem Toilettenpapier von The Cheeky Panda ist das Ganze dann obendrein auch noch umweltfreundlich. Das Papier besteht nämlich komplett aus Bambus, wobei das Unternehmen darauf achtet, dass die CO2-Ausschüttung bei der Produktion und dem Transport aus China ausgeglichen wird. Sogar auf Plastik wird komplett verzichtet. Dadurch und durch die Ernte von nachhaltigen (und vom FSC geprüften) Bambuswäldern, können Kund:innen ihr großes und kleines Geschäft ganz ohne schlechtes Gewissen verrichten. Dabei überzeugt das Papier durch ein sanftes Gefühl und ist gleichzeitig überraschend robust. Auf jeden Fall lohnenswert – nicht nur für die Umwelt.

Barbara

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