5 total gute Gründe, warum wir öfter miteinander schlafen sollten

Es gibt Wichtigeres? Natürlich. Unser Autorin findet, dass man sich trotzdem immer (mal wieder) Zeit für Sex nehmen sollte! Warum, erklärt sie hier. 

von Theresa König

Natürlich haben wir alle unseren Job, die Kinder, den Rest der Familie, den Haushalt, den Garten und was weiß ich noch alles. Das hat zur Folge, dass man abends meist müde, fertig und eben lustlos ist. Da muss man sich jetzt nichts vormachen: Die wilden Zeit im Bett sind den ersten Wochen und Monaten einer Beziehung vorbehalten. Wobei es natürlich einige Ideen gibt, wie man auch die längste Langzeitbeziehung frisch halten kann. Manchmal nützt aber alles nichts mehr, da herrscht eine Flaute im Bett, da hat man nicht mal Bock zu knutschen. Es gibt viele Gründe, warum wir Sex haben, unter anderem natürlich, weil es echt Spaß macht – und einen ziemlich guten Effekt auf unseren Körper hat. Hier kommen ein paar sexy Argumente für ein bisschen Geschlechtsverkehr mit Nebenwirkungen:

1. Es macht unser Immunsystem widerstandsfähiger. Natürlich kann man sich jetzt nicht nur deswegen zwischen den Laken austoben, aber es ist zumindest ein ziemlich überzeugender Nebeneffekt: US-Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Menschen, die regelmäßig Geschlechtsverkehr haben (so ein bis zweimal die Woche) mehr Antikörper bilden, die vor Krankheiten schützen.

2. Sex senkt den Blutdruck. Tatsächlich wird er zwar erstmal in die Höhe getrieben, aber langfristig wirkt sich das bloß positiv auf unseren Körper aus. Eine Studie aus den USA belegt, dass es den systolischen Wert auf Dauer senken kann, wenn man konsequent immer mal wieder mit jemandem schläft. 

3. Es baut Stress ab. Klar kann man auch joggen gehen, um sich zu entspannen, aber bei einem Orgasmus wird ein Anti-Stress-Hormon genauso produziert wie bei nach einem wilden Run durch den Wald. Kommt also drauf an, was man grundsätzlich lieber macht. 

4. Geschlechtsverkehr hält jung! Kein Quatsch, laut einer Langzeitstudie eines britischen Forschers wird durch die Lust beim Sex unter anderem ein Wachstumshormon ausgeschüttet, dass dazu beiträgt, dass wir jünger aussehen. Bei dieser Studie hatten die Versuchspaare allerdings vier mal die Woche GV. Das wiederum könnte in Stress ausarten, den man dann aber wiederum beim Sex abbauen könnte. Verwirrt? Dann noch mal Punkt 3 lesen... 

5. Schon ein Quickie macht glücklich. Es muss gar nicht stundenlanges kunstvolles Geturne plus sexy Dessous und kreativer SM-Einlagen à la "Fifty Shades of Grey" sein – ein kurzes Liebesspiel reicht für ein besseres Leben. Insgesamt schütten Menschen, die oft Sex haben nämlich häufiger Serotonin und Dopamin aus, dieselben Hormone, die uns entspannen und uns zufriedener und weniger ängstlich sein lassen. 

Themen in diesem Artikel