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"Nur 1000 Euro Taschengeld" – Dieser Hilferuf regt jetzt das Internet auf

Nur 1000 Euro Taschengeld - dieser Hilferuf macht sprachlos
© Getty Images
5000 Euro Taschengeld bekam Nicolette Gray aus Beverly Hills bisher im Monat. Ihre Mutter kürzte den Betrag nun auf ein Fünftel. Grund genug für die 15-Jährige, ein SOS in die Welt zu schicken.
von Marie Stadler

Nicolette Gray ist 15 Jahre alt, gearbeitet hat das Teenie-Mädchen noch nie. Wozu auch? Immerhin bekam sie bisher neben einem persönlichen Chauffeur, einem Personal Trainer und einer eigenen Kreditkarte monatlich 5000 Dollar Taschengeld. Doch damit war vor ein paar Monaten Schluss. Nachdem Nicolette ihre Kreditkarte um 100.000 Dollar mehr belastet hatte, als Mama es gut hieß (kann ja wohl mal passieren!), wurde ihr monatliches Budget auf 1000 Dollar gekürzt. Ganz schön harter Tobak. Man male sich mal das harte Leben aus...

Einfach mal die Welt um Hilfe bitten

Während also anderswo auf der Welt Menschen Hunger, Kälte, Dürre und Krieg fürchten müssen, fiel Nicolette nichts besseres ein, als sich in einer TV-Show öffentlich Hilfe zu erbitten. Ein TV-Psychologe sollte ihr helfen, ihre Mutter auf wenigstens 2500 Dollar hochzuhandeln. Hat nicht ganz so geklappt wie erhofft. Der bekannte US-Psychologe Dr. Phil befand nämlich genau das Gegenteil. Nicolette auch "nur" 1000 Dollar zu geben, sei absoluter Wahnsinn, sagte er ihrer Mutter vor laufernder Kamera. Zur Kur schickte er das verwöhnte Mädchen in eine Suppenküche. Die gab sich danach geläutert. Die Erfahrung habe ihr gut getan, auch wenn sie sich davor erst gefürchtet hätte, sagte sie im Nachhinein.

Nichts ist nachhaltiger als schlechte Erziehung

Doch wer nun schon erleichtert aufgeatmet hat, den müssen wir enttäuschen. Weder Mutter noch Tochter sind wirklich klüger aus Dr. Phils Kurztherapie hervorgegangen. Bereits kurz nach der Ausstrahlung freute sich Nicolette auf Instagram: "Ich bin wieder reich, bekomme wieder 5000 Dollar." Dann wird es noch skurriler. "Dass alle so irritiert sind, kann ich nicht verstehen", erklärt sie. Schließlich bekämpfe sie die Armut der Welt, indem sie zeige: "Man muss nur sagen, dass man nicht mehr arm sein will und schon ist man reich." Hat man da noch Worte? Wir nicht.


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