"Boah, kennst du das noch?" – Das sind die Spielzeuge unserer Kindheit

Es war vielleicht nicht Bio, handgekuschelt oder pädagogisch wertvoll, trotzdem löst es immer noch verträumte, nostalgische Erinnerungen aus: Das Spielzeug der 80er und 90er. Wetten?!

Jeden Freitag schickte uns Marijke Amado ab durch die Zauberkugel. Statt Playstation zockten wir Sagaland, während Opa eine nach der anderen rauchte. Auf den Schulhöfen war Gummitwist das Ding und bemalte Federtaschen der Hit. Wer also erinnert sich nicht liebevoll an seine Kindheit zwischen Zauberwürfel, Gameboy und Co? Wisst ihr noch, damals?

1. Monchhichi

Innig geliebt, weil einfach super niedlich: Mein Monchhichi. Das daumenlutschende Kuscheltier aus Japan war zwar schon in den 70ern und 80ern absolut angesagt, aber auch in den 90ern hat es mich treu durch die ein oder andere Krise meines kindlichen Ichs begleitet. Was genau ein Monchhichi eigentlich sein soll, weiß ich zwar bis heute nicht, aber die Erinnerung, die ich mit der affenähnlichen Figur verbinde, ist mindestens genauso kuschelig wie dessen Fell. 

2. Polly Pocket

Nur mit ihr zu spielen, war mir eigentlich nicht genug. Am liebsten wäre ich selbst gern eine Polly gewesen und hätte in einer Pocket gelebt. Da war immer alles so schön bunt und sie hatte immer Eis oder einen Pool oder beides und noch mehr. Was ist das bitte für ein grandioses Leben? Und das man die quietschige Miniaturwelt überall mit hinnehmen konnte, war natürlich ein extra Pluspunkt.

3. Keypers Tiere

Meine beste Freundin hatte eine ganze Armada an Keypers Tieren. Ich fand sie alle toll und so geheimnisvoll, denn man konnte in ihnen all die kleinen Schätze, die man so hatte verstecken und wegschließen. Man kamen wir uns mysteriös vor. Und neidisch war ich auch, meine Eltern weigerten sich nämlich, mir eins zu kaufen.

4. Die Trolle

Hatten wir alle oder? Die merkwürdigen Trolle mit wilder Punker-Frise in den allerbuntesten Farben. Und obwohl eigentlich nicht besonders hübsch, wurden sie doch irgendwie heiß und innig geliebt, die unperfekten Trolle.

5. Schnullerketten

Für diesen Trend schäme ich mich rückblickend noch immer: Schnuller! An Ketten, an Rucksäcken, Zopfhaltern, Schuhen – überall. Aber warum nur? Freud würde möglicherweise Defizite im Ausleben unserer oralen Phase attestieren, aber so oder so fanden wir sie einfach unglaublich lässig.

6. Tamagotchi

Eines meiner absoluten Highlights: Tamagotchis. Quasi das Pendant zu den heutigen Smartphones. Zumindest haben wir unsere Lehrer mit unseren "Haustieren" ganz sicher das ein oder andere Mal in den Wahnsinn getrieben. Aber hilft ja nichts, wenn das Küken Hunger hatte, musste es eben gefüttert werden. Da wurden ganz klar Prioritäten gesetzt. 

7. Diddl Mäuse

Kaum waren die Schnuller von den Rucksäcken verschwunden, übernahmen die Diddle Mäuse und baumelten an den Reißverschlüssen der tiefsthängenden Eastpak-Rucksäcke. Aber nicht nur da: Diddle gab es in diversen Größen. Am beliebtesten war wohl das gängige Kuschelformat und dann kamen die Postkarten, Tassen, Schlüsselanhänger...  Also schön, war das nicht. Selten hat ein Kuscheltier einen solchen Hype ausgelöst wie diese Maus mit den völlig überdimensionieren Schuhen. 

8. Furby

Heute macht Furby mir tatsächlich ein wenig Angst. Würde man das merkwürdig sprechende Kuscheltier mit einer Miniaturaxt ausstatten, wäre er potentieller Kandidat für den nächsten Trash-Horrorfilm. Damals fanden wir Furby ziemlich süß. Auch wenn er nur einzelne Worte von sich geben konnte, man ständig mit ihm spielen musste, er irgendwie gefüttert werden wollte und nur Ruhe gab, wenn man ihn in eine dunkle Ecke verbannte. 

 9. Barbie

Barbie, Ken, Skipper und Co.– Die pinke Welt um die Plastikpuppe mit den unrealistischen Körpermaßen war unglaublich angesagt. Anziehen, ausziehen, stylen: Barbie hat alles mitgemacht. Mittlerweile gibt es Barbie glücklicherweise nicht nur in der realitätsfernen superskinny Verseion, sondern auch in anderen Körperformen, Hautfarben und unterschiedlichen Berufen und Berufungen. 

10. Ü-Ei-Figuren

Schütteln bis die Gelenke schmerzen! Schließlich waren die Happy Hippps, Zwerge, Pinguine und Co heiß begehrt und bekamen in nicht wenigen Haushalten ihre Ehrenplätze in unvergleichlich häßlichen Setzkästen.

11. My Little Pony

Es gibt die bunten Ponys mit den abgefahrenen Namen immer noch und immer noch stehen Millionen Kinder auf sie. Allerdings sehen sie heute ein wenig anders aus, als noch vor 33 Jahren. Nichtsdestotrotz fanden wir Paradieschen, Süßholz, Kuschelwuschel und Blümchen damals mindestens genauso toll. 

12. Wurliwurm – Der Zauberwurm

In den 1970/80er Jahren hatten sie absoluten Kultstatus in der Spielzeugszene. Auch heute noch kann man den Wurliwurm in verschiedenen Farben kaufen und ihn das ein oder andere Kunststückchen aufführen lassen.  

13. Treppenläufer

Das Ding und eine Lavalampe waren für mich Entspannung pur. In Endlosschleife habe ich den Treppenläufer in meinen Händen hin und her gleiten lassen und neben auf die Lavalampe gestarrt. Erholung und digital Detox sondergleichen.

14. Spiel des Lebens

Einmal ein Klassiker, immer ein Klassiker. Das Brettspiel mit Würfelspiel-Elementen, bei dem ein Lebenslauf vom Abitur bis zum Altersruhestand in verschiedenen Stationen durchgespielt wird, wobei es auf die individuellen Entscheidungen eines jeden Spielers in Bezug auf Karriere, Familie und Finanzierungen ankommt. Das Ziel besteht darin, am Ende des Spiels möglichst viel Kapital angehäuft zu haben. Also eigentlich wie im echten Leben. 

15. Hüpfball

Mit den Hüpfbällen ging es richtig ab. Gab es in tausend Farben und später auch diversen Formen. Außerdem hat der natürlich viel mehr Spaß gemacht, als die ergonomische Variante, die wir heute im Büro haben. 


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