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In die Jahre gekommen 10 Dinge, die du nur kennst, wenn du Ü 40 bist!

In die Jahre gekommen: 10 Dinge, die du nur kennst, wenn du Ü 40 bist!
© Getty Images
Natürlich ist 40 das neue 30 – das wissen wir alle schon. Aber auch wenn die Drei vorne nur eine Zahl ist, ändern sich trotzdem ein paar Dinge nach dem 40. Geburtstag. Leider und Gott sei Dank!

1. Irgendwie wollen diese drei Extrakilos partout nicht mehr abhauen. Nicht mit mehr Sport, nicht mit weniger Chips. Das Schlechte daran: Tatsächlich ist das keine Einbildung. Unser Stoffwechsel wird nun mal immer nur langsamer und kein bisschen schneller. Die gute Nachricht: Im Gegensatz zu früher kommen wir damit klar. Dann muss eben eine neue Hose her. Gibt Schlimmeres.

2. Bis morgens um 5 Uhr auf der Tanzfläche? Das kommt zwar vor, aber eher selten. Lieber verabreden wir uns schon um 20 Uhr, damit wir spätestens um 2 im Bett sind. Weil uns um 7 die Kinder wecken oder wir morgen einfach auch noch etwas auf die Reihe kriegen müssen. Das heißt aber nicht, dass unsere Abende weniger wild sind, sie fangen nur früher an.

3. Was will dieser fette Kater bloß von mir?! Nein, wir haben keine Abneigung gegen Katzen, sondern nur gegen diese elende Mischung aus Brechreiz und Kopfschmerz, die tatsächlich nicht besser wird mit dem Alter. Warum das so ist? Wir sind oft nicht mehr im Training, und unsere Leber wird auch nicht jünger. Wir trinken trotzdem weiter. Nur vielleicht etwas besseren Wein als vor zehn Jahren. 

4. Diese Falte da auf der Wange hat sich entschieden zu bleiben. Noch vor fünf Jahren sind wir morgens aufgestanden und waren leicht zerknittert, aber nach dem ersten Kaffee, ein bisschen kaltem Wasser im Gesicht und zwei Stunden ohne Kopfkissen war alles wieder gut. Höchstens noch die kritische Stirnfalte, die schon immer da war, blieb. Jetzt gesellen sich dazu viele kleine hartnäckige Kollegen überall im Gesicht. Ob wir damit leben können? Ja. Ob wir manchmal gern wieder wie 38 aussehen würden? Auch ja. 

5. Wir laufen unseren ersten Marathon, lernen endlich richtig zu kraulen, Japanisch zu sprechen oder kriegen doch noch das dritte Kind. Warum? Wir haben – genau wie die Männer – das Recht auf eine Midlife-Crisis. Wie sich das äußert? Durchaus positiv. Wir tun auf einmal Dinge, die wir immer schon mal machen wollten, aber nie für möglich gehalten hätten. 

6.  "Nein" wird zu  unserem neuen Lieblingswort. Wir benutzen es jetzt zwar noch nicht jedes Mal, wenn es nötig wäre, aber deutlich häufiger als früher – und zwar ohne ein "Tut mir leid" dahinter. Das Leben ist einfach zu kurz, um sich dauernd zu entschuldigen

7.  Tanzen, als würde dir keiner zugucken? Laut im Auto singen, obwohl das Fenster geöffnet ist? Diese wirklich sehr auffällige Jodphur-Hose mit Ananasmuster anziehen? Machen wir alles ganz ohne jegliche Hemmungen. Die sind für 20-Jährige gedacht. 

8. Klassentreffen machen auf einmal richtig Spaß. Schließlich sind wir alle nicht mehr Ende 20 und müssen etwas beweisen, sondern inzwischen erwachsen geworden. Jetzt können wir uns über die wirklich interessanten Dinge unterhalten und müssen nicht mehr so tun, als ob wir genau die Karriere gemacht haben, die wir mal machen wollten, unsere Kinder nur Einsen schreiben oder wir total sportlich wären. 

9. Wir fühlen uns viel jünger als wir sind. Die Leute auf der Party kommen uns irgendwie alle total alt vor, sind aber gerade erst 43. Wie wir. Der Anfang Dreißigjährige auf der Straße hat so nett gelächelt und alles sah wie ein Flirt aus?! Aber dann fragt er doch nur nach dem Weg zum Hauptbahnhof und siezt uns? Sowas kommt jetzt öfter vor. Zumindest der Dermatologe, der Augenarzt und der Orthopäde betrachten einen ab 40 aber mit ganz neuer Aufmerksamkeit. Das ist ja auch was wert.   

10. Wir finden uns in der Regel besser als früher. Zumindest an etwa fünf Tagen der Woche. Naja, sagen wir an vier. Weil wir wissen, dass wir naturgemäß einfach mehr Erfahrung in allen Lebensbereichen haben als jede 25-Jährige. Weil wir es in den vergangenen 20 Jahren geschafft haben, uns selbst davon zu überzeugen, dass Schönheit keine Frage des Alters ist – und weil wir wissen, dass alles andere Unsinn wäre. 

 

 


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