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10 Dinge, die ich meinem 15-jährigen Ich gerne über das Leben sagen würde

10 Dinge, die ich meinem 15-jährigen Ich gerne sagen würde
© Getty Images
Unsere Autorin hat einen Roman geschrieben, in dem die 15-Jährige Protagonistin einen Brief von ihrem zukünftigen Ich erhält. Da denkt man natürlich schon auch mal selbst drüber nach, welche Lektionen man lieber schon als Teenie gekannt hätte... 
von Britta Sabbag
Britta Sabbag
© Britta Sabbag
Natürlich gibt es viele Ratschläge, die ich meinem jungen, wirklich knackigen Ich geben würde. Ich sehe dieses fünfzehnjährige Mädchen genau vor mir. So unsicher, ob es „richtig“ ist, ob es „genug“ ist. So wütend, weil es nicht weiß, wohin, weil keiner es versteht. So traurig, weil es seine Gedanken nicht teilen kann, es könnte ja lächerlich sein. So mutig, weil es am Ende des Tages doch das tut, was es will, und nicht was die anderen gerne sähen.

Am Ende "geht sich alles aus"

Vor allem würde ich diesem Mädchen sagen, dass alles gut wird. Wobei ich diesen Ausdruck nicht mag (denn was bedeutet schon „gut“?), aber im Deutschen gibt es nicht viel anderes. Vielleicht noch das bayrische „es geht sich aus“, das passt besser, oder wie man im Englischen sagen würde: it all works out. 
Und dann gibt es da noch diese 10 Lektionen, die ich vielleicht doch lieber theoretisch gelernt hätte als praktisch:

1. Gehe niemals mit einem durchsichtigen Häkel-Top in den Kölner Dom! 

Denn ja, man kann da rausfliegen (und die Argumentationslinie, dass Adam und Eva auch nackt waren, überzeugt leider nicht)

2. Verabrede nie mit Jungs geheime Zeichen (schwarze Jeans für Zungenküsse), wenn du vergesslich bist.

Bad Timing! (P.S.: Du wirst vergesslich bleiben!)

3. Höre nicht auf, Tagebuch zu schreiben.

So kannst du deine Träume schwarz auf weiß sehen, und ihnen Schritt für Schritt folgen. Schreibe sie immer und immer wieder auf, dann werden sie zu dem was du tust, und dann zu deiner Realität.

4.Lass dir nicht einreden, dass etwas unmöglich ist.

Es ist unmöglich in den Köpfen der anderen, weil sie nicht sehen, was du siehst. Nur du weißt, wozu du imstande bist. Tu es.

5. Es könnte sein, dass brauner Lipliner noch nie seine Zeit gehabt hat.

6. Die anderen sind nicht sicherer oder schlauer als du. 

Sie verstecken es nur besser. Denke immer daran, wenn du dich klein fühlst, du bist es nicht.

7. In den Momenten, in denen du wirklich ganz unverstellt und mit jeder Konsequenz du selbst bist, siegst du.

8. Gehe mit deinem Bauch, wenn er schreit.

Der Kopf kann sich irren, der Bauch nie, denn er redet mit dem Herzen.

9. Es könnte sein, dass Selbstbräuner noch nie funktioniert haben.

10. Liebe findet dich nicht in den großen Momenten. 

Sie kommt nicht in großer Robe, und nicht, wenn du in perfect shape auf sie wartest. Sie kommt wenn du mit Fieber, krächzend, ungeschminkt und mit ungewaschenen Haaren morgens aufwachst und in liebevolle Augen blickst. 

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Stell dir vor, du bekommst einen Brief von deinem zukünftigen Ich. Würdest du ihn lesen?  Man nehme ein 15-Jähriges Mädchen, ihr zukünftiges Ich, eine Prise Irland, einen unverschämt gutaussehenden Kerl, gute (sehr gute) Butter und eine Autorin, die so kurzweilig und witzig erzählen kann, dass man nur so durch die Seiten fliegt... Kleine Warnung: Blackwood zu lesen macht nicht nur glücklich, sondern auch hungrig. Also bloß nicht in der Fastenzeit lesen... In jeder anderen Zeit dafür unbedingt!  Hier gehts zum Buch
Stell dir vor, du bekommst einen Brief von deinem zukünftigen Ich. Würdest du ihn lesen?
Man nehme ein 15-Jähriges Mädchen, ihr zukünftiges Ich, eine Prise Irland, einen unverschämt gutaussehenden Kerl, gute (sehr gute) Butter und eine Autorin, die so kurzweilig und witzig erzählen kann, dass man nur so durch die Seiten fliegt... Kleine Warnung: Blackwood zu lesen macht nicht nur glücklich, sondern auch hungrig. Also bloß nicht in der Fastenzeit lesen... In jeder anderen Zeit dafür unbedingt!
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© FJB

Stell dir vor, du bekommst einen Brief von deinem zukünftigen Ich. Würdest du ihn lesen?

Für Gesine ist das keine Frage. Natürlich würde sie. Denn nach dem Tod ihrer Mutter muss sie alleine zu einer Verwandten nach Irland ziehen. In dem kleinen, verschlafenen Dörfchen Blackwood hat sie niemanden, mit dem sie so richtig über ihren Kummer sprechen kann. Auch nicht über Arian Mary, den unverschämt gutaussehenden Sohn der örtlichen Butterdynastie. Noch dazu machen sie die Dorfbewohner mit Geschichten über allerlei übernatürliches Zeug verrückt. Alles Quatsch, denkt sich Gesine. Bis sie in einem geheimnisvollen alten Schreibtisch einen Brief von ihrem zukünftigen Ich findet, der ihre Welt ganz schön durcheinanderbringt...

Romantisch, spannend und humorvoll - der große All-Age-Roman von Bestsellerautorin Britta Sabbag

Blackwood – Briefe von mir


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