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10 Glaubenssätze, die du besser loslässt, ehe sie dich runterziehen

10 Glaubenssätze, die garantiert unglücklich machen
© Getty Images
Ich darf nicht, ich kann nicht, ich soll nicht... Diese 10 Sätze stürzen uns garantiert ins Unglück, weshalb wir sie lieber schnell loslassen sollten.
von Marie Stadler

1. Die Anderen haben es besser als ich

Uhhhh, die alte Vergleichsleier. Endet selten gut, denn Psychologen haben herausgefunden, dass man sich grundsätzlich eher mit den Menschen vergleicht, die mehr haben als man selbst als mit solchen, die es vielleicht weniger gut getroffen haben. Der Eindruck "die anderen haben es besser" ist also schlicht und ergreifend oft falsch und schürt Neid, der nicht besonders glücklich macht.

2. So bin ich halt

Alles, was du meinst, über dich zu wissen, könnte dich davon abhalten, über dich hinauszuwachsen. Viel von dem, was du über dich denkst, hat man dir als Kind eingeredet. Du bist unsportlich? Mag sein, aber das heißt noch lange nicht, dass du nicht für den Marathon trainieren solltest. 

3. Dafür bin ich zu alt

Schlägt in dieselbe Kerbe. Wer bestimmt, was "zu alt" ist? Halten wir es doch lieber wie Astrid Lindgren, die einmal sagte: "Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern!"

4. Die anderen sollen mich mögen (um jeden Preis)

Lasst es euch gesagt sein: Everybodys Darling is everybodys Dackel. Die Anderen werden dir eh immer glauben, was du über dich selbst denkst. Also reicht es eigentlich, wenn du dich selbst magst.

5. Man muss sich nach seiner Decke strecken

Hach, der gute alte Spruch aus einer Zeit, in der solides Sparen noch Sicherheit verhieß. Heute gewinnt der, der Risiken eingeht. Es müssen ja keine total unkontrollierten sein. Jedenfalls tut es bestimmt nicht gut, immer nur im Rahmen des eigenen Horizonts zu träumen... wir träumen lieber groß, weit über unsere Decke hinaus. 

6. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Oh oh oh, das geht schief und zwar in beide Richtungen. Nein, du bist nicht dazu verdammt, wie deine Eltern zu werden und deine Kinder sollten sich auch so entfalten können, wie es zu ihnen passt. In zu engen Schubladen zu denken, macht definitiv unglücklich. 

7. Ich muss für alles die Verantwortung übernehmen

Musst du nicht, denn das sind Allmachtsphantasien im Schafspelz. Du kannst, du musst und du wirst nicht alleine die Welt retten. Es reicht, wenn du deinen eigenen Mist auf die Reihe kriegst. 

8. Ich bin nervig / zu laut / zu verrückt / zu anders...

Sagt wer? Die Welt wäre so langweilig ohne Paradiesvögel... wir müssten andauernd Castingsendungen gucken vor lauter Langeweile, wenn es die Lauten, Verrückten und Andersartigen nicht auch in der freien Wildbahn gäbe. Also Kopf hoch, Brust raus und lachen... aber LAUT!

9. Nur gemeine Menschen werden reich

Du hättest gerne mehr Geld auf dem Konto? Das wird nie passieren, solange du das alte Disneybild von den bösen reichen Menschen im Kopf hast. Skrupellos sind die und gierig. Da du so nicht werden willst, tust du unterbewusst alles dafür, nicht zu ihnen zu gehören. Das macht zwar nicht immer unglücklich, aber eben ganz bestimmt auch nicht reich. 

10. Ich darf nicht angeben

Die alte Mär der bescheidenen Frau. Stolz auf die eigene Leistung steht uns nicht gut, zumindest denken wir das viel zu oft. Dabei sollten wir uns gegenseitig und manchmal eben auch uns selbst feiern. Am besten so, dass der Chef es hört, denn ihr wisst ja: Reiche Menschen sind NICHT gemein!


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