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Faulpelz? 5 Dinge, mit denen wir die Welt retten – ohne groß den Finger zu krümmen

Nachhaltigkeit: Frau auf dem Sofa
© fizkes / Shutterstock
Ja, Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Natürlich zu Recht, versteht uns nicht falsch. Doch Hand aufs Herz – wie viel tun wir wirklich für den Umweltschutz?

Zustimmendes Nicken, wenn Greta Thunberg den Großkonzernen und Politikern an den Kragen geht, gilt nicht. Wir alle wollen etwas ändern. Noch nie war es so trendy, "Öko-Tante" zu sein – aber es ist auch anstrengend. Die wenigsten von uns haben schließlich Lust, ihr komplettes Leben umzukrempeln. Wir sind halt doch Gewohnheitstiere und lieben die Bequemlichkeit. Trotzdem wissen wir auch, dass etwas getan werden muss. Ganz klar! Deshalb kommt hier der Nachhaltigkeits-Guide für blutige Anfänger, Faulpelze und Prokrastinations-Champions. Ohne große Mühe – versteht sich von selbst! 

1. Umwelt-Held*in ganz nebenbei

Die Welt retten, während man online surft? Geht ganz einfach! Wer sich von Ecosia anstatt von Google seine Fragen beantworten lässt, tut damit der Umwelt etwas Gutes. Denn das Unternehmen hinter der alternativen Suchmaschine betreibt seine Server mit Ökostrom und verwendet Teile der Gewinne, um Bäume zu pflanzen, die wiederum CO2 aus der Atmosphäre entziehen. Win-Win!

2. Weniger ist mehr

Sind die sechste Jeans und das vierte Sommerkleid mit Blümchenmuster wirklich nötig? Geht doch einfach mal weniger einkaufen. Und ja, Online-Shopping ist damit auch gemeint. Außerdem: Das Zurückschicken, wenn ein Teil nicht passt, ist nicht nur extrem umweltUNfreundlich, sondern einfach nur nervig und anstrengend. Puh!

3. Mehr Kohle!

Damit meinen wir natürlich Geld. Anstatt die Klamotten, die einen nicht mehr gefallen, wegzuschmeißen, kann man ihren Produktzyklus verlängern und sie verkaufen. Geht nämlich auch vom Sofa aus. Und wenn man damit noch ein bisschen Kohle verdient, umso besser. Wem das immer noch zu viel Stress ist, kann auf maedchenflohmarkt.de den sogenannten "Concierge-Service“ nutzen. Die prüfen eure zugeschickten Klamotten für euch auf Qualität, fotografieren und beschreiben sie und stellen sie im Shop online. Bequemer geht's nicht! 

4. Frühreife Früchtchen? Nein, danke!

Das Zauberwort lautet saisonal und bedeutet, einfach im November die Himbeeren links liegen zu lassen und zu den Äpfeln zu greifen. Sprich: Obst und Gemüse, das bei uns gerade reif ist, darf in den Einkaufswagen. Wer trotzdem nicht verzichten kann, der sollte in die Tiefkühlabteilung abbiegen. TK-Gemüse und -Obst aus Deutschland oder dem nahen Ausland werden zur Saison energieeffizient eingefroren. Einen Umweg zum Tiefkühlregal, wo auch das Schokoeis ist, nehmen wir doch gerne in Kauf. 

5. Die Sache mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum

Es ist eine alte Leier und eigentlich wissen wir es doch alle besser. Aber hier noch mal zum Mitschreiben: Ein Mindesthaltbarkeitsdatum gibt die Garantie, dass die Lebensmittel ihren Geruch, ihre Farbe und ihren Geschmack bis dahin nicht verändern. Es sagt aber nicht aus, dass die Produkte nach diesem Tag nicht mehr verzehrt werden dürfen. Einmal den Geruchstest machen. Alles fresh? Dann bitte genießen. Denn Lebensmittel unnötig wegzuschmeißen, kommt bei uns nicht in die, äh, Biotüte. 

cr

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