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Talk to me 5 verschiedene Gespräche, die uns guttun

Zwei Frauen unterhalten sich im Garten
© Maskot / Getty Images
Small Talk über das Wetter und ein bisschen Gossip braucht jeder Mal, und das ist auch vollkommen okay. Doch dann gibt es auch noch andere Gespräche, nämlich die, die uns wirklich gut tun und von denen wir öfter welche haben sollten.

Ein bisschen Laber-Rhabarber mit Kollegen, ein bisschen Tratsch vor der Kita und ab und an ein wenig Dies Das Ananas: Solche Gespräche gehören zum Alltag und jede:r von uns führt sie jeden Tag. Meist nicht nur einmal und das ist auch vollkommen okay, schließlich treten wir genau darüber in Kontakt. Doch vor allem Lästereien, Gespräche, in denen nur einer redet oder solche, in denen es nur darum geht, wie schlecht doch alles ist, sind nicht die Art von Kommunikation, die uns stärkt und uns ein gutes Gefühl vermittelt. Auf Dauer schaden solche Unterhaltungen uns viel mehr, als wir uns vorstellen. Umso wichtiger ist es, Gespräche zu führen, die das Gegenteil mit uns machen. Nämlich: 

1. Solche, die wir nachts um drei am Küchentisch führen

Die besten Abende sind die, an denen wir mit Menschen, die uns was bedeuten, bis spät in der Nacht zusammensitzen und über Gott und die Welt reden. Dann merken wir, wie wohl wir uns bei ihnen fühlen, wie gesehen und gehört. 

2. Solche, die uns so sehr zum Lachen bringen, dass der Bauch weh tut

Wenig lässt uns so leicht fühlen, wie ein Abend, an dem wir mit Freund:innen so unbeschwert wie Kinder und über die schlimmsten Flachwitze lachen. Aber genau das ist es, was uns uns spüren lässt.

3. Solche, die so echt sind, dass sie uns Dinge über uns selbst lehren

Gespräche, in denen wir wahrhaft zeigen, wer wir sind. Sagen, was wir denken und riskieren, kritisiert zu werden, vielleicht auch Dinge, die weh tun, das sind Unterhaltungen, durch die wir die Chance haben, zu wachsen, wenn wir den Mut haben, nicht nur auf andere zu schauen, sondern vor allem uns selbst zu hinterfragen. 

4. Solche, in denen wir anderer Menschen Meinung respektieren und von ihnen lernen

Wir müssen nicht alle gleicher Meinung sein, aber die Art und Weise wie wir darüber miteinander in Austausch gehen, sagt viel darüber aus, was wir für ein Mensch sind und wie wir kommunizieren. Und auch, ob wir dazu bereit sind, unsere Ansichten kritisch zu betrachten oder uns darin üben, die Meinung anderer zu respektieren.

P.S. Es gibt natürlich Meinungen zu bestimmten Themen, die inakzeptabel sind, das steht außer Frage.

5. Solche, nach denen wir uns so viel leichter fühlen, weil wir etwas loswerden konnten, das uns lange beschäftigt hat

Manchmal schleppen wir Themen ewig mit uns herum, weil wir uns nicht trauen, sie anzusprechen, weil wir uns schämen, weil sie uns traurig machen, weil sie Konsequenzen mit sich bringen oder weil wir niemandem zur Last fallen wollen. Doch in den meisten Fällen fühlen wir uns sehr viel leichter, wenn wir Dinge ausgesprochen haben, statt sie als Dauer-Magengrummeln mit uns rumzuschleppen. Und rückblickend war die Angst davor, was dann passiert, entweder unbegründet oder sehr viel größer, als das, was dann wirklich eingetroffen ist. 

Barbara

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