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Füße hoch 6 unterschätzte Pausen, die wir uns jetzt gönnen. Aber sowas von!

Pausen
© Westend61 / Getty Images
Pausen sind wichtig – wissen wir natürlich. Aber machen wir sie auch? Nö, geht doch schließlich noch. Dabei gibt es einiges, von dem wir uns ab und an erholen sollten. Deshalb machen wir jetzt Pausen – auf unterschiedlichen Ebenen.

Dass wir nicht unentwegt arbeiten, nicht stets auf Abruf für Freunde und Familie bereitstehen und nebenbei auch noch Probleme lösen können, wissen wir. Eigentlich. Trotzdem haben die meisten von uns nicht gelernt, Grenzen zu ziehen und sie auch einzuhalten, um sich zu schützen. Dazu gehören auch: Pausen. Und damit meinen wir nicht nur, kurz mal einen Kaffee trinken und dann back to business. Sondern auch diese hier, die wir gern unterschätzen, die uns aber richtig viel Kraft kosten, wenn wir sie nicht machen.

1. Körperpause

Fühlst du dich auch manchmal wie eine Ansammlung von Körperschrott? Beine sind schwer, Nacken komplett verspannt, Kopfschmerzen, müde und unkonzentriert. Dann hast du offensichtlich schon länger nicht hingehört, was dir dein Körper zu sagen hatte, nämlich: "Ey, schwing dich aufs Sofa und ruh dich aus, ich mach das so nicht länger mit!". Und ganz ehrlich: Dann solltest du auch auf ihn hören, wird sonst nicht besser. Leidest du eher unter Verspannungen, hilft auch eine ruhige Yoga-Session. Hauptsache, du gönnst dir und deinem unentspannten Körper eine Pause, bevor der richtig ätzend wird. 

2. Menschenpause

Es gibt sie, die sogenannten Energievampire. Nur wenn dein Akku schon kurz vor Notversorgung steht, ist es nicht so clever, dir auch noch den Rest Power abzapfen zu lassen. Horch mal in dich rein, was dein Energie-Level so sagt. Wenn das schon schreit, dass du dringend Auftanken musst, gönn dir erstmal nur Zeit mit Menschen, die dir guttun oder auch komplett allein.

3. Kopfpause

Das hier ist vermutlich die am schwersten erkämpfte Pause. Den Kopf dazu zu bringen, mal die Klappe zu halten, statt in Dauerschleife zu grübeln oder Probleme zu lösen. Aber genau das zieht auch ordentlich Energie. Damit das Oberstübchen mal Ruhe gibt, kannst du es mit Sport, Meditation oder einem Spaziergang herausfordern, um deine mentale Power wieder zu stärken und besser zu schlafen.

4. Gefühlspause

Wenn du immer das Gefühl hast, deine Emotionen kontrollieren und unterdrücken zu müssen, kann das auf Dauer unglaublich anstrengend werden. Also Break the Cycle: Sag, wie du dich fühlst und hör auf, dich für andere Menschen zu verstellen. Gönn dir selbst eine Gefühlspause.

5. Schaffenspause

Kreativität stirbt, wenn wir komplett unter Strom und Spannung stehen. Gerade in Berufen, in denen es darauf ankommt, Ideen zu entwickeln und innovativ zu sein, sind Stress und Anspannung die absoluten Todfeinde, die jegliche Form von Schaffen bremsen. Wenn du das Gefühl hast, nichts Gutes mehr produzieren zu können oder dich komplett leer fühlst, hilft es, den Druck rauszunehmen und dir selbst eine Pause zu gönnen, damit dein Hirn überhaupt wieder bereit für neue Ideen ist.

6. Reizpause

Zu laut, zu grell, zu bunt, zu stinkig, zu viel Input: Unsere Aufnahmekapazitäten sind ausgeschöpft. Was uns guttun würde: Ein Powernap auf der Couch. Augen zu, nichts hören oder sehen. Eine Pause für alle unsere Sinne. Und dann, wenn die Überreizung nachgelassen hat, sind wir wieder frisch am Start und bereit für Neues. 

Barbara

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