9 Dinge, die mir sofort schlechte Laune machen

Montage, schlechtes Wetter oder die anderen Menschen an der Supermarktkasse: Wir haben alle Dinge, die uns regelmäßig auf die Palme bringen. Unsere Autorin hat ziemlich viele davon.

von Franziska Steinberg

1. Montagmorgen.

Immer diese Menschen, die den Montag so nieder machen – der Wochentag kann doch gar nichts dafür. Bei mir liegt es gar nicht mal so sehr an dem Tag selbst. Ich mache sogar meinen Job ziemlich gern und mag meine Kollegen. Aber: Ich schlafe von Sonntag auf Montag so oft richtig schlecht – dieses Phänomen begleitet mich schon lange. Und unruhige Nächte, in denen ich lange wach liege und das Gedankenkarussel einfach keine Ruhe gibt, lassen den Montagmorgen für mich zum Horror werden. 

2. Rolltreppen.

Rechts stehen, links gehen: Ich habe keine Ahnung, warum das in allen anderen Ländern auf der Welt zu klappen scheint, nur hier in Deutschland nicht. Träumerlein, die die Rolltreppe blockieren, obwohl sie sich an einem Hauptbahnhof befinden, können einfach nur egoistische Personen sein. Oder dumme. Sehr viele Menschen an diesem Ort haben es sehr wahrscheinlich eilig – warum nimmt man nicht einfach mal ein bisschen Rücksicht? 

3. Schlechtes Wetter.

Zugegeben: Ich hätte mir wohl eine andere Stadt als Hamburg zum Leben suchen müssen. Das graueste Grau. Dauerregen. Viel zu wenig Sonne. Spätestens bei drei Tagen Schlecht-Wetter-Periode geht’s mit meiner Stimmung steil bergab. Ich habe mich zwar an Vieles hier gewöhnt – an das Wetter komme ich als sonnenverwöhntes Kind aus dem milden Havelland einfach nicht ran. Und jeden, der behauptet, das Wetter in der Hansestadt sei ja gar nicht so schlimm, kann ich nicht mehr ernst nehmen. 

4. Supermarktkassen.

Man sagt, das wahre Gesicht eines Menschen zeigt sich an der Supermarktkasse. Wenn es danach geht, bin ich wohl ein Monster. Irgendwas ist ja immer: Ich bekomme einen Einkaufswagen in die Hacken gefahren. Die Person vor mir lebt in einer anderen Zeitzone als ich. Oder die Kassiererin kriegt nicht mal eine Begrüßung über die Lippen. Und so braucht sich auch niemand wundern, dass ich zum Superpöbler werde und verbal zurückschieße. Supermarktkassen sind für mich die Schlechte-Laune-Macher schlechthin.  

5. Hoher Geräuschpegel.

Ich gehöre zu den Menschen, die ganz schlecht mit Geräuschen umgehen können. Schmatzen, Schnarchen, eine klappernde Tastatur – einmal wahrgenommen, habe ich nach wenigen Minuten das Gefühl, mein Kopf platzt jeden Augenblick. Ganz schlimm sind auch Menschen, die ständig pfeifen. Wie ignorant kann man denn sein? Dauerbeschallung durch Baustellen, Nachbars Rasenmäher oder Straßenlärm sind auch nicht besser. Bin ich damit eigentlich allein? 

6. Hunger.

An manchen Tagen kommt man vor lauter Unternehmungen und vielleicht auch Stress kaum dazu, regelmäßige Mahlzeiten einzunehmen. Das stört mich ganz lange nicht, ich habe gerne einen vollen Kalender und mit ein paar Snacks komme ich schon recht weit. Doch wenn ein ganz bestimmter Punkt des Hungergefühls überschritten ist, gibt’s kein Halten mehr: Ich motze so lange rum, bis ich endlich etwas zwischen die Kiemen bekomme. 

7. Nörgelnde Menschen.

Es bisschen skurril ist es schon, sich über so viele Dinge aufzuregen, aber dann auch noch nörgelnde Menschen aufzulisten. Ich bin gerade wohl selbst nicht besser. Trotzdem: Menschen, die nur vor Negativität sprühen und die niemals zufrieden sind, aber auch nichts an ihrer Situation ändern wollen, gehen mir tierisch auf den Wecker. Die anderen sind halt immer Schuld am eigenen Unglück. 

8. Facebook-Kommentare

Ich schätze den Austausch auf der Plattform grundsätzlich sehr und freue mich, wenn meine Artikel fleißig kommentiert werden. Aber anonyme Accounts, die einfach nur Stunk machen wollen (siehe Punkt 10), bringen mich echt auf die Palme. „Ich wird doch wohl mal meine Meinung sagen dürfen“, schreiben sie oft. Darf man. Aber hin und wieder ist es vielleicht besser, seine Klappe zu halten. Daher gilt an manchen Tagen für mich: Die Kommentarspalten dieser Welt einfach meiden. 

9. Zu Spät-Kommer

Ja, ich gehöre wirklich zu den Menschen, die Pünktlichkeit nicht nur schätzen, sondern als selbstverständlich ansehen. Verabredungen sind wie ein Vertrag. Gibt mir jemand rechtzeitig Bescheid, dass sich seine Ankunft verzögert – es kann ja immer mal was passieren – ist das total ok. Lässt man mich 15 Minuten ohne eine Meldung warten, geh ich je nach Stimmung auch ganz gern mal wieder. Wem meine Zeit so unwichtig ist, der hat sie auch nicht verdient.

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9 Dinge, die mir sofort schlechte Laune machen

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