Acht Gründe, warum Keanu Reeves der Mann unseres Lebens ist

Dieser Typ ist nicht nur schön, er ist auch noch sozial und schlau. Wir sind seit schon drei Jahrzehnten ernsthaft in Keanu Reeves verliebt – und hier steht auch, warum. 

von Viola Kaiser

Über Geschmack kann man zwar streiten, aber dass Keanu Reeves ein Supertyp ist, wird wohl kaum eine(r) bestreiten wollen. Zumindest nicht, wenn man Männer mag, die nicht nur gutaussehend, sondern auch noch klug, vielseitig und irgendwie geheimnisvoll sind. Ihr merkt schon, wir sind da kein bisschen objektiv. Noch nicht überzeugt? Dann bitte weiterlesen: 

1. Er altert in Würde

Im Gegensatz zu Sauf-Johnny oder Botox-Brad (säuft übrigens auch) verhält sich Keanu Reeves wie ein Mann, der auch nach der Midlife Crisis noch alle Latten auf dem Zaun hat. Zumindest glaubt man das, weil man ja insgesamt nicht viel von ihm hört – es sei denn, es geht um seine Arbeit. Mal ganz abgesehen davon, dass er 53 und einfach noch genauso attraktiv wie mit 33 ist.

2. Er ist ein Multitalent

Nicht, dass man jemanden mehr liebt, nur weil er viel kann, aber Reeves ist ein echtes Ass in sehr, sehr vielen Dingen. Er ist ein ziemlich vielseitiger Schauspieler, produzierte Dokumentationen, führte Regie, spielte in den Bands "Becky"und "Dogstar" Bass und sang im Background, er besitzt eine Firma, die Motorräder herstellt, hat außerdem ein Buch geschrieben und verlegt neuerdings auch noch Kunstbücher (siehe auch Punkt 6). Schon beeindruckend, oder?

3. Diese Augen...

 Diese superdunklen, ach, so ausdrucksstarken Augen. Die nicht nur warmherzig, sondern auch irgendwie weise in die Welt zu gucken scheinen. Ihr wisst schon, diese wunderschönen mokkabraunen Keanu Reeves-Augen, denen man keinen Wunsch abschlagen würde. Wenn man dann noch weiß, dass er 1999 seine Tochter einen Monat vor der Geburt verlor und knapp zwei Jahre später auch seine Ex (die Mutter dieses Kindes) bei einem Unfall, dass sein Vater die Familie früh verließ, Drogendealer war, lange im Gefängnis saß und dass seine Schwester Krebs hatte, dann sagen einem diese Augen noch viel mehr. 

4. Er ist total uneitel (und dabei trotzdem wunderschön)

Es gibt kaum große Porträts über ihn oder Fotos auf dem Roten Teppich von ihm. Und wenn, dann präsentiert er sich mit ungewaschenen Haaren und zotteligem Bart. Komischerweise wirkt das bei Keanu Reeves kein bisschen ungepflegt, sondern irgendwie lässig, sympathisch und natürlich. 

5. Schon mal "Gefährliche Brandung" gesehen?

Dieser Cop, der surft und dabei einfach nur großartig ist, geht einem danach nie wieder aus dem Kopf. Klar hat er auch ein paar sehr merkwürdige Filme gedreht ("Der Tag an dem die Erde stillstand" zum Beispiel), aber selbst denen hat er irgendwie eine gewisse Tiefe, etwas Ätherisches, Ernsthaftes mitgegeben. Ansonsten kennen wir ihn als  den unvergleichlichen "Neo" aus Matrix und als atemberaubenden "Constantine". Egal, ob er "Jack" in Speed oder John Wick im gleichnamigen Film verkörpert –irgendwie schafft er es immer, auch der schlichtesten Veranstaltung eine ganz spezielle Würde zu verleihen, selbst wenn sein Charakter ursprünglich mal sehr belanglos angelegt war. 

6. Das Intellektuelle

Böse Zungen sagten Keanu Reeves lange nach, er sei etwas dümmlich und habe immer nur einen Gesichtsausdruck drauf. Vermutlich liegt das an seinem Charakter in "Bill und Teds verrückte Reise durch die Zeit". Das ist natürlich Blödsinn: Der 53-Jährige kann Shakespeare-Sonette auswendig rezitieren und hat alle sieben Teile "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" von Marcel Proust gelesen. So dumm kann er also nicht sein. Mal ganz abgesehen davon, dass er das Buch "Ode to Happiness" betextet hat und mit "X Artists' Books" jüngst eine Firma gegründet hat, die Kunstbücher verlegt. Noch Fragen?

7. Er ist sozial und bescheiden

Der Hollywood-Star ist dafür bekannt, dass er große Summen an Charity-Organisationen spendet, obwohl das von ihm selbst nie an die Öffentlichkeit getragen wurde. Dass Geld ihm ansonsten egal sei, hat er mehrfach betont. Dass er mit der U-Bahn zur Arbeit fährt und sich philantrophisch engagiert, ist gesetzt. Kollegen betonen immer wieder, wie bescheiden und freundlich er sich jedem am Set gegenüber verhält. Dazu kursieren Geschichten, dass er einen höheren zweistelligen Millionenbetrag von seiner Gage gegeben hat, damit alle beim Dreh von "Matrix" angemessen bezahlt werden konnten. Abgesehen davon soll er Obdachlosen regelmäßig Essen und Getränke ausgeben und schon mal eine hilflose Frau mit Autoschaden viele Meilen nach Hause gefahren haben. Und das sind nur Auszüge von Keanus guten Taten...

8. Sein Name

Natürlich ist das alles bloß Schall und Rauch, aber "Keanu" bedeutet nun mal auf Hawaiianisch „kühle Brise über den Bergen“. Hach. Bei diesem Mann ist sogar der Vorname reine Poesie.

Wer hier schreibt:

Viola Kaiser
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