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Das ist die Hitparade der schlimmsten Chauvi-Büro-Sprüche!

Das ist die Hitparade der schlimmsten Chauvi-Büro-Sprüche!
© Getty Images.
Nein, wir sind keine Männer-Hasser. Wir haben sie sogar ganz gern. Aber auf einige unserer männlichen Kollegen und Chefs könnten wir echt verzichten. Besonders auf diese, die uns zu unserer "Hitparade der schlimmsten Chauvi-Büro-Sprüche" inspirierten. Ideal für ein gepflegtes Bullshit-Bingo im Kreise der KollegINNEN.
von Paula Becker

Ach ja, der gute, alte Herrenwitz. Welcher Frau ist er im Laufe ihres Lebens noch nicht begegnet... Leider. Da bleibt frau meist nur, schräg zu lächeln und sich gehörig fremdzuschämen. Schlimm wird es allerdings, wenn man plötzlich selbst die Hauptrolle im Unter-Der-Gürtellinie–Klamauk zugeschoben bekommt. Noch scheußlicher: Wenn sich das Ganze dann auch noch im Büro abspielt. Und die allerschauerlichste Albtraum-Version ist, wenn ausgerechnet der Chef Urheber des, sagen wir, lausbübischen Schabernacks ist.

Da fängt es dann in der rechten Hand so richtig schön zu kribbeln an. Gut, dass wir neuerdings im Fitnessstudio immer eine Scheibe extra auf die Hantel legen. Der Vorgesetzte dagegen sieht heute irgendwie weich aus, so gar nicht fit, mit seinem Helmut-Kohl-Gedächtnis-Bäuchlein und dem fahlen Bürohengst-Teint. „Aber nein“, sagen wir uns geistig überlegen: „Gewalt ist keine Lösung!“. Es sei denn natürlich, es handelt sich um verbale. Um eine schlagfertige Antwort sind wir schließlich nie verlegen. Wir sind ja keine 20 mehr. Gott sei Dank.

Zum Gruseln, Schütteln und Abgewöhnen hier trotzdem unsere Liste der schlimmsten Office-Sprüche, die männliche Kollegen und Chefs uns jemals zugemutet haben:

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"Herr Müller, Sie sind doch nicht schwanger?!": Warum das Berufsleben einer Frau für jeden Mann ein Skandal wäre

Martin Wehrle erzählt die Story des Managers Peter Müller, der eines Morgens als Frau aufwacht. Zugegeben: Ein bisschen wie bei Kafkas „die Verwandlung“. Aber nur so bekommt der Karriereberater Wehrle seine wichtige Botschaft in eine echt witzige Rahmenhandlung gepresst. Alles, was Herrn Müller als Frau im Beruf passiert, ist aus der Wirklichkeit gegriffen: dass er mit einem kleinen Dienstwagen abgespeist wird, sich „Schätzchen“ nennen lassen muss, weniger als die männlichen Kollegen verdient, bei Meetings dauernd unterbrochen wird, als Schwangere nur noch belanglose Arbeiten auf den Tisch bekommt und außen vor ist, wenn die Männer abends an der Bar die wichtigen Pöstchen verteilen.

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