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Ego-Mom, Glucke, Karrierefrau – 7 Muttertypen, die besser sind als ihr Ruf

7 Muttertypen, die besser sind als ihr Ruf
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Ja, wir sind gut darin, die Fehler zu finden. Unsere eigenen und gerne auch mal die der anderen. Dabei macht es so viel Sinn, sich auf die Vorteile zu konzentrieren. Und zack, merkt man, dass wir eigentlich ganz schön toll sind.
von Marie Stadler

1. Gluckenmutter

Ihr Ruf ist grauenvoll. Dabei steckt doch wohl in jedem von uns zumindest ein kleiner Gluckenimpuls. Aber ob Verständnis für Gluckerei da ist oder nicht, kann den helikopternden Moms total egal sein, denn die Wissenschaft ist auf ihrer Seite: Kinder von Helikoptermüttern sind statistisch gesehen beruflich erfolgreicher als die Kinder weniger rotierender Eltern. Nun denn. Übertreiben muss man es natürlich trotzdem nicht. Aber zumindest für die berufliche Laufbahn scheint das Glucken Vorteile zu bringen. 

2. Stiefmutter

Aschenbrödels Stiefmutter hat ausgedient. Die meisten modernen Stiefmütter sind nicht gruselig, sondern ein dickes PLUS im Leben. Weil sie ein bisschen anders sind und manchmal den nötigen Abstand haben, um etwas klarer zu sehen als Mutter und Vater. Vielleicht gibt es phasenweise Gegenwind – aber wenn man es gut meint mit den Kleinen des Partners, werden sie das bestimmt auch irgendwann bemerken und schätzen.  

3. Karrieremutter

Allein die Bezeichnung (oder wahlweise das Fehlen der Bezeichnung Karrierevater) ist eine einzige Beleidigung. Deshalb: Daumen hoch für all die Mütter, die ihr Ding durchziehen und ihren Kindern vorleben, was es bedeutet, in einer Aufgabe aufzugehen. Forscher haben längst herausgefunden, dass die Qualität der gemeinsamen Zeit viel wichtiger ist als die Quantität. Also Schluss mit dem schlechten Gewissen. Wenn Mütter, die viel arbeiten, die Zeit mit den Kindern voll und ganz auskosten, geht es keinem schlecht damit. 

4. Egomutter

Ist man eine egoistische Mutter, wenn man darauf besteht, ein bisschen persönliche Freiheit zu verteidigen? Ganz und gar nicht!!! "Entspannte Mütter haben entspannte Kinder und ein bisschen weniger Fürsorge tut es meist auch", befindet Familientherapeut und Buchautor Mathias Voelchert. Recht hat er, finden wir, und buchen schon mal die nächste Festivalkarte.

5. Hausfrau und Mutter

Darf man heutzutage noch Hausfrau sein? Natürlich darf man!!! Weil Emanzipation bedeutet, dass man so leben darf, wie man es für richtig hält. Und solange das Lebenskonzept weder heute noch in Zukunft in ungesunde Abhängigkeiten führt, kann es ja wohl nicht verkehrt sein, eine Mutter zu haben, die sich mit Hingabe um das gemeinsame Leben kümmert. Die meisten 70er und 80er-Kids hatten Mütter, die mittags mit einem warmen Essen auf uns warteten. Hat uns das schlecht getan? Nein, es war ehrlich gesagt sehr schön!

6. Chaos-Mutter

Sie verbaselt Termine, rennt hektisch 2 Minuten vor Morgenkreisbeginn in die Kita und rühmt sich auch sonst nicht gerade mit oranisatorischem Talent. Na und? Chaos-Mütter lehren (wenn auch unfreiwillig) ihre Kinder, mit unerwarteten Situationen umzugehen. Vielleicht wird ihr Nachwuchs auch ein bisschen schneller selbständig als die anderen. Muss das was Schlechtes sein? Auf keinen Fall. Zumal Chaos-Mütter meist eine unerschütterliche gute Laune verbreiten. Und eine gut gelaunte Mutter zu haben, ist großartig!

7. Hipster-Mutter

Ja, sie nervt manchmal ein bisschen, weil sie so viel Meinung hat. Aber wenigstens steht sie für Dinge und meist gar nicht mal für schlechte. Sie unterstützt fairen Handel. Sie achtet auf die Umwelt. Und sie lässt ihre Kinder barfuß laufen, was erwiesenermaßen ganz prima ist für die Kleinen. Hipster-Mütter sind nur ein bisschen anstrengend für andere Eltern. Für ihre Kinder (und die Ökologie) sind sie in vielen Punkten aber einfach nur TOP!


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