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Kontrolletti? 10 Gedanken, die dein Leben leichter machen

Frau hält Hände an Kopf
© NickyLloyd / Getty Images
Auf irgendeiner Ebene streben wir alle nach Sicherheit. Manche brauchen sie weniger, andere sind richtige Kontrollfreaks. Leider ist Sicherheit eine ziemlich trügerische Angelegenheit, ähnlich wie auch Kontrolle. Statt also Energie darauf zu verwenden, krampfhaft die Oberhand zu bewahren, versuchen wir es lieber mit diesen 10 Gedanken. 

Das Leben ist wie eine Tour mit dem Segelboot: Mal fahren wir ganz entspannt in ruhigen Gewässern dahin, mal stellen wir uns Stürmen, verlieren die Orientierung und und versuchen, dabei bestenfalls nicht zu kentern. Doch genauso wenig, wie wir Wind und Wetter kontrollieren können, können wir das Leben kontrollieren. Denn Fakt ist nun mal: Es gibt einfach zu viele Teile im großen Ganzen. Jetzt kann man sich natürlich damit abrackern, zu versuchen, diese Teile schön beisammen zu halten, aber das kostet richtig viel Kraft und am Ende bricht trotzdem irgendeines aus. Stattdessen versuchen wir es lieber mit Akzeptanz und Loslassen. Gar nicht so einfach, aber diese Gedanken sind definitiv ein guter Anfang.

Mindset fürs Loslassen und Akzeptieren

1. Ich kann niemanden davor schützen, Fehler zu machen. Es liegt nicht in meiner Verantwortung, wie andere Menschen ihr Leben gestalten. Jede*r hat ein Recht, aus eigenen Fehlern lernen zu können. 

2. Ich akzeptiere, dass mein*e Partner*in, Dinge anders macht als ich und vertraue.

3. Ich muss nicht alles alleine schaffen. Hilfe anzunehmen und einzufordern ist ein Zeichen von Stärke.

4. Die Welt geht nicht unter, wenn die Wäscheberge sich türmen und sich die Staubmäuse schon häuslich eingerichtet haben. Es ist okay, wenn ich trotzdem lieber eine Runde netflixe, statt zu putzen. 

5. Ich akzeptiere, dass ich das Leben nicht kontrollieren kann. 

6. Es ist okay, den Überblick zu verlieren.

7. Ich ändere den Blickwinkel, wenn ich merke, dass mein innerer Kritiker wieder unangemessen hart zu mir ist.

8. Ich betrachte mich selbst und meine Arbeit wohlwollend, so wie ich es auch bei Freund*innen und Kolleg*innen mache.

9. Ich kümmere mich um meine Finanzen und sorge dafür, im Alter abgesichert zu sein.

10. Ich stehe für mich selbst ein, indem ich sichtbar mache, was ich leiste. Ich bin mir meines Wertes bewusst und definiere mich nicht mehr über den Vergleich mit anderen Menschen.


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