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Küchentrend Regrow Statt wegschmeißen: einfach wieder wachsen lassen

Regrow
© Elva Etienne / Getty Images
Gemüse ist neben Schoki ein Dauerbrenner auf unserer Einkaufsliste. Doch statt Frühlingszwiebeln und Möhren ständig wieder nachzukaufen, lassen wir jetzt die Reste einfach wieder wachsen (naja, nicht bei der Schoki). Regrow heißt der neueste Küchentrend. Wie das funktioniert, erfährst du hier. 

Salat, Frühlingszwiebeln und Sellerie einfach auf der Fensterbank züchten? Und das auch noch aus Abfällen? Geht! Regrow oder Regrowing ist der neue grüne Küchentrend und der ist so gut, dass wir ihn für euch zum Nachmachen erklären. 

Was bedeutet Regrow?

Regrow bedeutet nachwachsen. In unseren Küchen dreht sich der Trend darum, aus Gemüseresten neue Pflanzen wachsen zu lassen. Statt Strünke, Wurzeln und Co. in den Biomüll zu werfen, kann man aus ihnen mit ein bisschen Geduld und den richtigen Bedingungen neue Pflänzchen ziehen. 

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Welches Gemüse hat Nachwachs-Potenzial?

Bestimmte Gemüsesorten wachsen besonders schnell und unkompliziert nach. Salat beispielsweise bildet im Wasserglas neue Blätter aus. Wurzelgemüse wie Möhren hingegen entwickelt lediglich frisches Grün. Aber selbst das lässt sich wunderbar in leckeren Salaten verarbeiten oder in einem gesunden, grünen Smoothie verwenden. Doch nicht nur Salat und Möhre, fürs Regrowing eignen sich auch noch diese gesunden Kerlchen:   

  • Stangensellerie
  • Kohl
  • Bok Choi
  • Rüben
  • Beete
  • Römersalat
  • Lauch
  • Frühlingszwiebeln
  • Rettich
  • Avocadokernen
  • Knoblauchsprossen
  • Pastinaken
  • verschiedene Kräuter

Wie geht Regrow?

Bei den meisten Regrow-Pflänzchen ist das Vorgehen ganz easy: Salatstrunk (z.B. Romana) einfach für einige Tage in ein Glas Wasser oder ein spezielles Regrow-Gefäß (beispielsweise das Regrow-Kit von Brabantia) setzen und dann abwarten, was passiert. Damit nichts fault oder kippt, sollte das Wasser regelmäßig gewechselt werden. Und schwuppdiwupp: nach ein paar Tagen sprießen schon neue Blätter und der Strunk kann von seinem Wasserbett in einen Topf mit Erde umziehen. Wir empfehlen Anzuchterde und einen hellen Standort, damit es unsere Pflänzchen ganz muckelig haben und gut gedeihen. Das Beste: Selbst auf der kleinsten Fensterbank findet sich ein Plätzchen für unser Regrow-Projekt. Ein Projekt, um das sich auch Kinder total gerne kümmern. 

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Warum Regrowing so sinnvoll ist

Die Vorteile von Regrowing liegen ja eigentlich auf der Hand:

  • Es spart Geld
  • Es schont Ressourcen
  • Es ist nachhaltig
  • Recycling at its best
  • Es macht Spaß, auch Kindern 

Uns hat der Küchentrend jedenfalls total überzeugt. Euch auch? Dann schafft schon mal ein bisschen Platz auf der Fensterband und: Let it regrow! 

Barbara