9 total unterschätzte Dinge, die echt froh machen!

Sie kommen uns nicht großartig vor, dabei machen genau diese Sachen in der Summe uns echt glücklich. Wir müssen sie einfach nur mehr tun. Und das ist ganz easy.

von Viola Kaiser

Ihr glaubt, man braucht ein Riesenbude, Urlaub in der Karibik und den Traumjob um glücklich zu sein? Stimmt nicht. Es sind wirklich die kleinen Dinge, die uns auf Dauer happy machen. Wir haben das mal zusammengefasst:

1. Schlaf. Ja, klar, wir müssen einfach eine gewisse Zeit im Bett verbringen, um zu überleben. Aber schon mal drüber nachgedacht, das richtig zu feiern? Jede Mutter weiß, wie total toll es ist, acht Stunden am Stück in Ruhe zu pennen. Deswegen sollten wir uns eigentlich jeden Abend auf unsere Matratze freuen – und am Wochenende schön mittags noch eine Ruherunde einlegen.

2. Musik hören. Studien zufolge sind Familien, die oft zusammen Musik hören, nicht nur harmonischer miteinander, sondern Melodien im Hintergrund machen auch fröhlicher. Sportler, die beim Training Musik hören, sind außerdem effektiver. Am besten direkt ausprobieren, kostet nichts.

3. Das richtige Essen. Nudeln machen glücklich, kein Quatsch. Glücksgefühle entstehen nämlich durch einen hohen Serotoninspiegel im Gehirn. Serotonin bildet sich durch die Umwandlung der Aminosäure Tryptophan, die steckt in Kohlenhydraten. Verstanden? Die machen zwar ein bisschen praller, aber das ist uns völlig egal. Wir finden uns nämlich gut, aus Prinzip. Egal ob wir zwei Kilo mehr auf den Rippen haben oder eben nicht. Siehe Punkt 4.

4. Sich selbst gut finden. Klappt nicht immer? Kann man üben. Sich einfach vor dem Spiegel sagen, wie gut man ist. Es kann eine Kleinigkeit sein, die man an sich mag oder das große Ganze. Immer schön laut die Vorzüge betonen. Wer sich selbst gut findet, findet nämlich auch andere – und vor allem alles andere – super. 

5. Lächeln. Klingt banal, ist es auch. Stimmt trotzdem. Wer lächelt, hat mehr vom Leben. Sich schon mal gefragt, warum Babys so viel angegrinst werden? Nicht nur, weil sie so süß sind, sondern weil sie viel mehr lächeln und lachen als alle anderen – und deswegen kriegen sie das auch zurück 

6. Spielen. Laut aktueller Forschung sind Menschen, die kindlich spielen können, nicht nur ausgelassener, sondern auch schlauer. Weil wir im Spiel fürs Leben lernen und unser Gehirn trainieren. Deswegen lernen Kinder auch so schnell. Und "Mensch, ärgere dich nicht" hat ja eigentlich früher schon Spaß gemacht. Genauso wie Stopptanzen. 

7. Tanzen. Erinnert ihr auch an die durchtanzten Nächte aus Schulzeiten? Klar können wir die nicht mehr so ab wegen des Schlafs (siehe Punkt 1), den wir brauchen, aber an und an muss so ein Dancemarathon drin sein. Kann übrigens auch nachmittags um 16 Uhr sein im Wohnzimmer. Dafür braucht man nicht mal einen Partner, sondern nur ein bisschen Mukke.

8. Singen. Schonmal richtig losgeschmettert mit den Kleinen und bei "Die Gedanke sind frei" sämtlichen Frust rausgeschrien? dann weißt du ja, wie befreiend das sein kann. Geht auch mit AC/DC, Pur oder Florian Silbereisen. Hauptsache raus und laut. Macht total Spaß - egal ob organisiert in Chor oder Band oder freestyle in der Badewanne. Ist besser als jede Therapie. Echt.  

9. Küssen. Irgendwie hatte das früher einen höheren Stellenwert. Leider. Kann man aber wieder ändern. Schön knutschen, was das Zeug hält. Dasselbe gilt für Kuscheln mit dem Mann oder den Kindern, macht total froh und eben auch Spaß. Am besten jetzt sofort. Dieser Text hier ist schließlich zuende. 

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Viola Kaiser
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