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NO-vember 7 Dinge, zu denen wir ab jetzt NEIN sagen

Frau sitzt auf Balkon
© AleksandarNakic / Getty Images
Na, heute schon mal Ja gesagt, ob wohl du eigentlich Nein meintest? Die eigenen Grenzen ignorieren, darin sind wir Meister:innen. Deshalb nutzen wir den NO-vember, um genau das zu üben: Grenzen setzen.

Ständig rutscht ein Ja heraus, obwohl man eigentlich Nein sagen wollte? Uns passiert das leider sehr oft – sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext. Ständig überschreiten wir unsere eigenen Grenzen, weil wir niemanden enttäuschen wollen, weil wir doch noch schnell die eine Sache erledigen können oder weil der Kollege so nett gefragt hat. Und das, obwohl wir eigentlich wissen, dass wir eine Pause brauchen, mehr Schlaf, einfach mal Füße hoch legen wollen oder schlicht und ergreifend eigentlich wirklich keine Zeit haben. Gleiches gilt für Menschen, die uns nicht gut tun, eine vergiftete Gesprächskultur im Job oder unter Bekannten. Im NO-vember rufen wir deshalb dazu auf, all das, was uns nicht gut tut, auch nicht zu tun. Nein zu sagen, auf unseren Körper zu hören und – vor allem – uns selbst an allererste Stelle zu stellen. 

NÖ, machen wir jetzt nicht mehr!

1. Nein zu schlechten Vibes

Der:die Kolleg:in will sich wieder bei dir auskotzen? Deine Freundin lädt seit Wochen ihr Gefühlschaos bei dir ab und du kannst schon nicht mehr?  In der Kita wird fleißig über andere Eltern gelästert und irgendwie fühlst du nur noch miese Vibes? Dann zieh dich raus! Weise deine Mitmenschen freundlich darauf hin, dass du gerade keine Zeit hast und verschwinde kurz aufs Klo. Oder erkläre ihnen, warum du nicht mehr an diesen Gesprächen teilhaben möchtest, freundlich, aber bestimmt. Für deine Freundin gilt: Auch ihr kannst du erklären, dass du immer für sie da bist, aber dich selbst schützen möchtest und dich das gerade sehr viel Energie kostet. 

2. Nein zu Überstunden

Überstunden sind ungesund und sollten nicht zum Job-Alltag gehören. Deshalb sagen wir im NO-vember auch dazu "Nein!" und klappen den Laptop pünktlich zum Feierabend zu. 

3. Nein zu ständigen Unterbrechungen

Alle paar Minuten wirst du durch Telefon, Mails oder Push-up Benachrichtigungen beim Arbeiten unterbrochen? Gönn dir unterbrechungsfreie Zeit und stelle Telefon und Pop-ups aus. Zeitliche Slots für bestimmte Aufgaben zu setzen, kann auch wunderbar helfen, konzentrierter zu arbeiten. 

4. Nein zu Energiefressern

Manchmal haben wir gar nicht auf dem Schirm, was uns alles Energie kostet. Daher nehmen wir uns jetzt einmal die Zeit, genau hinzuschauen, was uns im Alltag ausbremst und sortieren aus, was davon wir ganz schnell aus unserem Leben werfen. 

5. Nein zu Aufschieberitis

Ach ja... das mach ich morgen.... Kennt jede:r von uns. Stresst aber irgendwie, weil es die ganze Zeit unerledigt im Hinterkopf rumschwirrt. Schluss mit Aufschieberitis – im November erledigen wir Dinge sofort. Schließlich ist es ein super Gefühl, Aufgaben von der To Do-Liste zu streichen und den Kopf wieder frei zu machen. 

6. Nein zu Revenge Bedtime Procrastination

Jeden Abend das Gleiche: Statt ins Bett zu gehen, wenn wir müde sind, gucken wir noch eine Folge auf Netflix oder zappen durch das TV-Programm. Dabei ist guter Schlaf so wichtig. Nicht nur für unseren Körper, sondern vor allem auch für unseren Kopf. Ausgeschlafen geht es uns einfach besser. Außerdem hält schlafen jung – schließlich regenerieren wir im Schlaf.

7. Nein zu schlechtem Gewissen

Ständig haben wir ein schlechtes Gewissen wegen Dingen, die uns keines machen sollten. Aber es ist gar nicht so einfach, Schuldgefühle und alte Muster abzulegen und nach den eigenen Überzeugungen zu handeln, ohne sich dabei mies zu fühlen, weil man die Erwartungen anderer nicht erfüllt. Es lohnt sich aber auf lange Sicht für uns selbst, vor allem nach unseren eigenen Vorstellungen zu handeln und deshalb üben wir genau das. Jeden Tag und auch über den NO-vember hinaus. 

Barbara

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