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Overthinking 3 Schritte gegen Alltags-Grübeln

Frau nachdenklich am Fenster
© franckreporter / Getty Images
Kopfkino? Dauerschleife? Gedankenkarussell? Dann sitzt du vermutlich in der Overthinking-Falle. Tipps, wie man da rauskommt, hat Psychologin Miriam Jung parat. 

Grübeln, grübeln und noch mehr grübeln. Jede*r von uns kennt das, wenn die Gedanken im Kopf eine Runde nach der nächsten drehen und irgendwie immer wieder die Ausfahrt aus dem Kreisverkehr verpassen. Wir denken über Eventualitäten, die in der Zukunft liegen nach. Stellen uns eine "Was wäre wenn"-Frage nach der nächsten und kommen am Ende doch zu keinem Ergebnis, weil leider (oder zum Glück) niemand eine Glaskugel zu Hause stehen hat. Das kostet ganz schön viel Kraft und Energie, die wir gerade eigentlich dringend für andere Dinge gebrauchen können. Umso wichtiger also, dass wir aus den Gedankenspiralen aussteigen. Was dabei hilft, verrät Psychologin Miriam Jung auf ihrem Instagram-Kanal und in ihrem Buch. 

Auf unsere Micro Habits kommt es an

Buch cover
Wer wissen möchte, was man noch mit ganz kleinen Veränderungen erreichen kann, für den*die hat Miriam Junge im Kösel Verlag ihr Buch "Kleine Schritte mit großer Wirkung". Erhältlich für 16 €. 
© PR

Micro Habits sind Verhaltensweisen, die uns klein und unbedeutend erscheinen, in Wahrheit aber einen großen Einfluss auf unser Leben und Wohlbefinden haben.

"Ein Micro Habit ist der kleinste, einfachste Schritt im Hier und Jetzt, der dich deinem Ziel ein Prozent näher bringt."

Dadurch, dass sie so klein sind, kann man sie im Alltag ganz einfach umsetzen. Ein Beispiel wäre, die Treppe zu nehmen, statt mit dem Aufzug zu fahren, ein anderes auf den Zucker im Kaffee zu verzichten. Das Gute an ihnen ist: Wir können sie jederzeit anpassen und jederzeit mit der Veränderung beginnen. 

Stopp dem Alltags-Grübeln mit diesen drei Micro Habits

1. Achte auf deine Gedanken

Der erste Schritt raus aus der Grübelfalle ist, überhaupt zu bemerken, dass man gerade drin sitzt. Beobachte dich also selbst und sei achtsam deinen Gedanken gegenüber.

2. Negative Gedanken hinterfragen

Du malst dir deine Zukunft wieder in den grausten aller Graustufen aus? Du gehst immer vom Schlimmsten aus? Dann versuche bewusst zu hinterfragen, warum du bestimmte Situationen so negativ bewertest. Frage dich auch, ob diese negativen Gedanken gerechtfertigt sind und, ob sie überhaupt realistisch sind. 

3. Grübel-Stopp

Wenn die Gedanken wieder ihre Kreise im Kopf drehen, unterbrich das, indem du gedanklich "Stopp!" sagst. Versuche, deine Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu lenken. Überlege dir, was dir genau in diesem Moment gut tun würde. Vielleicht hast du Durst, Hunger oder brauchst etwas Bewegung. Schon kleine Veränderungen holen dich aus deinem Gedankenstrudel.

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Instagram integriert.
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