Spät Mutter geworden? Das sind die Vorteile!

Wir reden immer nur über Risiken, dabei gibt es einige echt positive Seiten daran, nicht ganz so jung Kinder bekommen zu haben. Hier kommen ein paar Argumente, die Mütter über 35 glücklich machen.

von Viola Kaiser

Klar wissen wir, dass jede Mutter die beste Mutter ist, die sie sein kann – völlig unabhängig vom Alter. Trotzdem gibt es hier ein paar erfreuliche Fakten für alle, die erst in den 30ern oder 40ern Nachwuchs bekommen haben. Denn auch wenn das Aufstehen nachts bestimmt nicht mit den Jahren leichter wird, ein paar Sachen sind echt von Vorteil:

1. Ältere Eltern sind laut Studien zufriedener

Tatsächlich gibt es wissenschaftliche Daten, die belegen, dass ältere Eltern ausgeglichener sind als solche, die jung Kinder bekommen haben. Forscher haben herausgefunden, dass bei Eltern über 34 ein deutlicher Anstieg der Zufriedenheit vor und im Jahr der Geburt ihres Babys festzustellen ist. Das bleibt übrigens auch so, wenn der Nachwuchs schon größer ist.

2. Du hast nicht das Gefühl, etwas zu verpassen

Hast du ja alles schon gehabt, vor der Geburt. So 25 bis 35 Jahre, von denen du mehrere Jahrzehnte nachts durchmachen und in Clubs rumspringen konntest. Deswegen macht es dir auch nichts aus, wenn du jetzt nur noch nachmittags um 16 Uhr zu "Hänschen klein" mal so richtig abdanct. 

3. Du kriegst nicht so schnell Dehnungsstreifen

Kein Quatsch, tatsächlich scheint das Alter eine Rolle bei Schwangerschaftsstreifen zu spielen. Junge Mütter haben ja noch eine sehr straffes Gewebe – und das reißt natürlich schneller. Wir haben hier gerade keine konkreten Zahlen parat, aber es erschließt sich ja auch so, dass vorgedehntes, weicheres Bindegewebe mehr aushält. Hätten wir auch nicht gedacht, dass wir uns mal über unseren schön soften Bauch freuen.

4. Du hast im Job schon das erreicht, was du erreichen wolltest

In der Regel hast du natürlich mehr Zeit dazu gehabt, im Job durchzustarten, wenn du nicht schon mit Anfang 20 Mutter geworden bist. Was natürlich nicht ausschließt, dass Frauen, die junge Mütter werden, weniger erfolgreich sein müssen. Mal ganz abgesehen davon, dass Mütter weniger verdienen als Frauen ohne Kinder hat eine Studie von dänischen und US-amerikanischen Wissenschaftler aber gezeigt, dass Frauen, die erst mit 31 oder später Mutter werden,  bedeutend mehr verdienen als jüngere Mütter.

5. Ältere Mütter sind (oft) entspannter

Zumindest behaupten Verhaltensforscher der Universität Aarhus das. Sie wollen herausgefunden haben, dass sie ihre Kinder im Durchschnitt weniger als junge Mütter bestrafen und auch weniger oft verbal ausfallend wurden, wenn ihr Kind sich so verhält, dass es ihnen nicht gefiel.

6. Die Kinder haben bessere Noten

Die Überschrift ist etwas platt ausgedrückt: Tatsächlich haben schwedische Wissenschaftler in einer Studie herausgestellt, dass der Nachwuchs von von Frauen, die zwischen 35 und 39 Mutter geworden waren, die beste Noten in der Oberstufe hatten. Das lässt uns hoffen...

7. Spät Kinder zu kriegen ist gut fürs Gehirn

Forscher der Unis Stanford und Southern California haben für eine Studie herausgestellt, dass Frauen, die ihr erstes Baby mit 35 oder später bekommen, nach der Geburt eine besseres Allgemeinverständnis, mehr Konzentrationsfähigkeit, geschicktere Planungsstrategien und ein besseres Gedächtnis aufweisen. Kam euch bisher nicht so vor? Muss aber wohl stimmen, wenn Studien das sagen.