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Auf 180? 4 außergewöhnliche Ideen, Dampf abzulassen

Dampf ablassen: Frau schreit wütend
© Flashpop / Getty Images
Du könntest gerade schreiend gegen die Wand rennen? Kennen wir nur zu gut – gibt aber Verletzte. Wir haben da ein paar effektivere Methoden. 

Pure Verzweiflung. Stresslevel hoch 100. Der Puls rast. Was machen, wenn totales Gefühlschaos herrscht? Das Internet rät Meditieren und langsames Ein- und Ausatmen. Netter Versuch! Das mag vielleicht klappen, wenn uns jemand zum zweiten Mal in der Bahn auf den Fuß tritt. Nicht jedoch, wenn wir wirklichen Wutanfällen ausgesetzt sind. Für echte Krisensituationen haben wir da zwar ein paar ungewöhnliche – aber definitiv effektivere – Ideen, um so richtig Dampf abzulassen. 

1. Dinge zerstören 

Einfach mal den Hammer schwingen und alles im Raum kurz und klein metzeln. Phänomenal! Wir reden natürlich nicht von unserem eigenen Mobiliar. In vielen Städten gibt es sogenannte "Crash Rooms", in denen man mit Schutzkleidung und Hammer bewaffnet alte Einrichtungsstücke zertrümmern kann. Wirklich befreiend! 

2. Mucke aufdrehen

Das hat schon als Teenager hervorragend geklappt, um pubertären Frust abzulassen: Im Zimmer einschließen und die Mucke ordentlich aufdrehen. Wann haben wir das eigentlich verlernt? Dabei kann es so einfach sein: Sound on und aus tiefster Seele mitgrölen. Funktioniert besonders gut mit Heavy Metal Songs oder Lieblingsliedern aus alten Zeiten – und am besten noch im Auto. 

3. Die gute, alte Gartenarbeit

Gartenarbeit? Als Kind die schlimmste Hausarbeit, die die Mutter einem aufdrücken konnte. Heute hingegen eine überraschend heilsame Aktivität. Schon mal voller Wut Unkraut gezupft oder auf ein Beet eingehackt? Macht nicht nur die Erde locker, sondern auch uns. 

4. Kotz dich aus

Entweder bei Freunden oder ganz im Stillen. Für Zweites gibt es tolle Bücher, die tatsächlich dazu da sind, um sie fertigzumachen. Kennt ihr zum Beispiel schon diese zwei Kandidaten: "Kotz dich aus" von Marcus Kasper oder "Mach dieses Buch fertig" von Keri Smith. Knicken, Beflecken, Bekritzeln und Seiten zerreißen, ist hier ein Muss. Das Ganze nennt sich dann kreatives Frustablassen. Herrlich!


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