Wählerisch? Gut so! Wenig Freunde zu haben, ist nämlich gesund

Ihr seid lieber alleine? Superanspruchsvoll? Oder habt schon immer nur eine wirklich Verbündete? Freut euch, ihr macht alles richtig. Eine neue Studie sagt nämlich, dass es Menschen, die nicht viele Freunde haben, grundsätzlich besser geht...

von Theresa König

Es gibt sie in großen Mengen: Studien, die sagen, dass Menschen, die viele soziale Kontakte haben, glücklicher sind und länger leben. Ja, lange dachten wir, dass diese Leute ein besseres, weil ausgefüllteres Leben führen. Das stimmt auch bestimmt irgendwie. Allerdings gibt es ja für jeden und alles die passende Studie. Deswegen sind wir jüngst auf ein neues Forschungsergebnis gestoßen, das all die erfreuen dürfte, die nur sehr wenige Ausgewählte als ihre Freunde bezeichnen. 

Unabhängiger, selbstbewusster und schlauer

Eine Langzeitstudie aus den USA hat nämlich jetzt belegt, dass vor allem die Testpersonen, die wenige aber enge Freunde in ihrer Jugendzeit hatten, weniger häufig an Angstgefühlen litten. Diese Personen waren grundsätzlich im späteren Leben selbstbewusster, unabhängiger und psychisch insgesamt gesünder.

Außerdem gibt es noch ein wichtiges ein Argument, warum man sich kein bisschen schämen muss, weil man eben nicht 37, sondern nur zwei echte Freunde hat, die man außerdem nur alle vier Wochen sieht. Sehr intelligente Menschen geht es nämlich laut einer anderen britischen Studie schlechter, wenn sie ihre Freunde oft sehen. Warum das so ist? Keine Ahnung. Aber falls das auch bei euch zutrifft, wisst ihr zumindest, dass ihr sehr schlau seid!