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We try before you buy Unsere Redaktion testet 5 angesagte Lifestyle-Produkte

Produkte
© PR
Da draußen wimmelt es von spannenden Neuheiten. Doch für welche lohnt es sich wirklich, Kohle auf den Kopf zu hauen? Unsere Redaktion checkt jeden Monat fünf Produkte auf Herz, Nieren und Spaßfaktor. Im September haben wir einen Haltungsgurt, eine Babytrage, einen Steamer, eine Fitness-Uhr und einen Online-Sprachkurs getestet. Hier kommen unsere Ergebnisse.

Brust raus!

Haltungstrainer von Blackroll
© Blackroll / PR

⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5) 

Produkt: BLACKROLL POSTURE Haltungsgurt

Preis: 29,99 Euro

Anwendung: Der Haltungsgurt ist dazu da, um, naja, wie der Name schon verrät, die Haltung zu verbessern. Er wird täglich etwa eine Stunde getragen, um die Muskulatur zu trainieren und wieder aufrechter zu sitzen. 

Ergebnis: Wir haben die Schultern lange genug hängen gelassen. Jetzt ist es mal wieder Zeit für ein wenig Haltung, finden nicht nur meine Physio und mein Orthopäde, sondern ja auch ich. Da sich über die lange Homeoffice-Zeit aber gerne mal die Brustmuskeln verkürzen, ist das gar nicht so einfach, die Schultern von heute auf morgen immer zurückzuziehen, um aufrecht zu sitzen. Deswegen hab ich mir Hilfe geholt. Der Haltungstrainer von Blackroll ist einfach und schnell angezogen. Am Anfang empfinde ich ihn kurz unangenehm, er schneidet aber nicht ein, ich komme mir nur vor wie die strenge Oberlehrerin, die mit übertrieben geradem Rücken da sitzt. Zeigt aber nur, wie falsch ich sonst sitze, denn für den Rücken ist diese Haltung schlichtweg unnormal, von außen sieht sie aber ganz normal aus. Das Schöne: Man muss den Gurt nur kurz tragen und der Körper prägt sich die Haltung ins Gedächtnis ein. Die Wirkung geht also über die Tragedauer deutlich hinaus. Für mich eine gute Lösung, um Rückenschmerzen vorzubeugen.

Una cerveza, por favor!

Eine neue Sprache zu lernen, ist niemals verschwendete Zeit – findet Redakteurin Schuse.
Eine neue Sprache zu lernen, ist niemals verschwendete Zeit – findet Redakteurin Schuse.
© Gymglish / PR

⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)

Produkt: Gymglish (Hotel Borbollón)

Preis: Zwischen 21 und 42 Euro pro Monat (je nach dem, für welche Option man sich entscheidet) – bevor man bezahlen muss, kann man den Kurs gratis testen.  

Anwendung: Unter gymglish.com kann man sich einen Überblick über das Angebot an Online-Sprachkursen verschaffen. Hotel Borbollón ist die Spanisch-Edition, darüber hinaus gibt es aktuell Französisch, Englisch (verschiedene Stufen) und Deutsch. Nach einem Testdurchlauf kann man sich zwischen einem Basic-Abo, einem Premium-Modell und einer Pro-Version entscheiden – ich würde auf jeden Fall mit der Basic-Variante starten, denn die ist schon echt gut. Am einfachsten und übersichtlichsten finde ich die Handhabung über die zugehörige App, die sich in jedem App-Store herunterladen lässt, aber man kann den Kurs ebenso online an einem Laptop und in einem Browser machen. 

So oder so bekommt man insgesamt vier Lektionen pro Woche zur Verfügung gestellt (an welchen Tagen, können sich User:innen selbst aussuchen), die jeweils ein Stück einer Geschichte enthalten. Bei Hotel Borbollón geht es um besagtes Hotel und was sich dort abspielt. Rund um die Geschichte werden Aufgaben gestellt, zum Beispiel Lückentexte ausfüllen, Verben konjugieren und so weiter. Je nach dem, wie viele Fehler man bei diesen Aufgaben macht, passt sich die nächste Lektion an das Sprachniveau an. Aus den Geschichten, die man sowohl hört als auch liest, kann man Vokabeln auswählen, über die man mehr wissen möchte. Zudem enthalten die Lektionen Erklärungen zur Grammatik, insbesondere angelehnt an vorher begangene Fehler.

Ergebnis: In einer perfekten Welt müsste man für Instagram und Co. bezahlen und Apps wie Gymglish wären gratis. Es macht einfach sooo viel Spaß, eine neue Sprache zu lernen, und nach einer Lektion Gymglish fühle ich mich viel besser als nach zehn Minuten Social Media. Aber was soll's. Die Welt ist nicht perfekt. Für mich persönlich gibt es bessere Sprachlern-Apps, da ich am besten mit ganz vielen Beispielen und ohne Erklärungen lerne. Doch dank Hotel Borbollón verstehe ich jetzt zum Beispiel den Unterschied zwischen esto und eso und ein paar andere Dinge, die ich bisher nur im Verdacht hatte. Mindestens den Gratis-Test würde ich jedem Menschen empfehlen. Denn sich mit Sprachen zu befassen, ist niemals verschwendete Zeit. 

Trage mit Trend-Potenzial

Die Babytrage Zeitgeist sieht todschick aus, ist vegan und individuell einstellbar. Ein Volltreffer, findet die baldige Zweifach-Mama Kathrin.
Die Babytrage Zeitgeist sieht todschick aus, ist vegan und individuell einstellbar. Ein Volltreffer, findet die baldige Zweifach-Mama Kathrin.
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⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5) 

Produkt: Babytrage "Zeitgeist" von Artipoppe

Preis: ca. 340 Euro

Anwendung: Je nach gewünschter Position lässt sich die vegane, superweiche Babytrage durch zahlreiche Knöpfe und Schnallen den Bedürfnissen von Mama und Kind anpassen. Eine übersichtliche Anleitung schildert genau, an welchen Stellen man den Komfort einstellen kann. Super easy, selbst für totale Trageneulinge.

Ergebnis: Der Wunsch, mein(e) Kind(er) nicht nur im Wagen vor mir herzuschieben, sondern auch am Körper zu tragen, wird mit der zweiten Schwangerschaft noch stärker. Zum Kennenlernen und "Auf Herz und Nieren"-Prüfen teste ich die Artipoppe Zeitgeist mit meinem älteren Sohn, denn das Modell lässt sich ab der Geburt bis zu einem Gewicht von 20 Kilo nutzen. Obwohl ich zunächst skeptisch bin, wie ich einen Dreijährigen trotz Babybauch mit der Trage durch die Gegend bugsiere (und ob er das überhaupt möchte), bin ich positiv überrascht.

Die Belastung für den Rücken ist deutlich geringer, als zunächst vermutet habe, und dank der vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten finde ich genau den richtigen Sitz. Vorne Bauch, hinten Kleinkind - kaum zu glauben, aber das läuft richtig gut. Die Trage lässt sich in der Waschmaschine kinderleicht reinigen und besticht neben ihrem guten Sitz auch durch das sehr angenehme, weiche Tragegefühl des Materials (Baumwoll-Leinen-Mischung). Ich bin überzeugt!

It's Time To...

Garmin Venu S2 Julia
© PR

⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5) 

Produkt: Garmin Venu 2S

Preis: 400 €

Anwendung: Die Venu 2 S aus dem Hause Garmin ist eine Sport und Fitness Uhr und wird natürlich am Handgelenk getragen. Da sieht sie nicht nur richtig gut aus, sondern gewährt Zugriff auf zahlreiche Funktionen, die unseren Lebenstil gesünder machen. So zeichnet sie nicht nur jedes meiner Trainings auf, sondern trackt auch meinen Schlaf, meine Periode, mein Stresslevel und vieles mehr. Außerdem coacht sie mich beim Sport, hat Übungen parat, überwacht meinen Flüssigkeitshaushalt und hat meine Bodybatterie im Blick, die mir anzeigt, ob es heute vielleicht besser wäre einen entspannten Abend zu verbringen, statt noch schnell zum Sport zu hetzen. Die passenden Atemübungen zur Entspannung hat sie auch in petto, außerdem eine Musikfunktion und einiges mehr. 

Ergebnis: Mein Handgelenk gibt sie nicht mehr her. Ich auch nicht. Wir mögen sie sehr. Für mich der perfekte Begleiter für Sport und Freizeit, denn sie macht aus jedem kleinen Spaziergang eine Challenge, wieviele Schritte man heute geschafft hat und trackt auch sonst super genau meine Läufe auf dem Laufband und im Wald. Spannend ist auch, zu sehen, wie man nachts geschlafen hat und die Vorhersage meine Periode stimmt bisher auch ziemlich genau. Sie ist mein Buddy in allen Lebenslagen, sieht gut aus, ist genau richtig groß und uneingeschränkt all jenen zu empfehlen, die am Tracking genauso viel Freude haben wie ich. Einzig das Silikonarmband mag ich nicht so gern, aber das kann getauscht werden. 

Glatt gebügelt

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⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5) 

Produkt: Cirrus No. 3 Iron Steamer von Steamery

Preis: ca. 160 Euro

Anwendung: Der CirrusNo. 3 ist ein Hybrid aus Bügeleisen und Steamer. Er funktioniert auf der einen Seite wie ein gewöhnlicher Steamer: Er tötet mit seinem heißen Wasserdampf Bakterien ab und sorgt dafür, dass meine Wäsche knitterfrei ist. Der besondere Clou ist jedoch die Tatsache, dass der Steamer mit einer Bügelplatte ausgestattet ist, die genauso heiß wird, wie bei einem gewöhnlichen Bügeleisen. Sie ist in 25 Sekunden aufgeheizt und sorgt somit für geglättete Wäsche bei Kleidungsstücken, bei denen ein gewöhnlicher Steamer nicht ausreichen würde.

Ergebnis: Ich bin ehrlich: Wenn es eine Sache gibt, die ich hasse, dann ist das Bügeln. Als ich meinen ersten Steamer gekauft habe, habe ich mein Bügeleisen in den Keller verfrachtet und nie wieder gesehen. Dennoch gibt es Kleidungsstücke, die gebügelt werden müssen – ob ich will oder nicht! Mit meinem neuen Steamer habe ich die perfekte Kombi gefunden. Ein weiteres Plus ist das reduzierte und edle Design! Er erfüllt also nicht nur seinen Job, sondern macht rein optisch ordentlich was her!

Barbara

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