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Zero Training Dieses japanische Trend-Workout soll deinen Körper in nur 5 Minuten straffen

Sportliche Frau im Yoga-Outfit | Dieses japanische Trend-Workout soll deinen Körper in nur 5 Minuten straffen
© miya227 / Shutterstock
Gewicht verlieren, die Muskeln kräftigen und die Konturen straffen – all das will das sogenannte Zero Training in nur fünf Minuten schaffen. Was ist dran am Fitness-Trend aus Japan?

Barre Workout, Piloxing, Hula-Hoop – die Fitnesswelt bringt immer wieder neue Sporttrends hervor. Alle versprechen letztlich dasselbe: Fettverbrennung ankurbeln, beim Abnehmen helfen, die Muskeln kräftigen. Easy! Eine japanische Fitnesstrainerin hat nun eine Methode entwickelt, die einen ähnlichen Effekt haben soll – allerdings mit minimalem Aufwand: das "Zero Training".

Tomomi Ishimura hat in New York das Yogastudio "Body Tone" gegründet und ein Buch mit dem Titel "The Zero Training Method" – zu Deutsch etwa: "Die Null-Training-Methode" – geschrieben. Ihr bequemes Workout empfiehlt die Japanerin vor allem Sportmuffeln, die erst mal irgendwo anfangen wollen. Es eignet sich aber im Prinzip für alle Trainingslevels. Das Beste am Zero Training: Du kannst es ganz bequem in nur fünf Minuten zu Hause machen.

Was genau ist denn nun das Zero Training?

Das Zero Training soll dabei helfen, Muskelschmerzen entgegenzuwirken, die Muskeln zu trainieren und zu straffen und so letztlich Gewicht zu verlieren. Laut Tomomi Ishimura liegt es vor allem an unserer schlechten Körperhaltung und unseren ungesunden Gewohnheiten (ja, genau: Wir meinen das gekrümmte Arbeiten auf der Couch mit dem Laptop auf dem Schoß), dass unser Körper mit den Jahren erschlafft und Fett ansammelt. Und zwar meistens genau da, wo wir es NICHT wollen.

"Wenn sich verschiedene Teile des Körpers zusammenziehen, verlieren sie die Ausrichtung mit der Nullstellung. Kreislauf und Stoffwechsel werden beeinträchtigt, und es kann zu Gewichtszunahme, Verschlechterung der Figur und anderen Problemen kommen", verrät die Trainerin auf Instagram. Damit erklärt sie auch direkt, was das "Zero" beziehungsweise "Null" im Namen ihrer Trainingsmethode bedeutet: Das Ziel ist nämlich, die Nullstellung, also den Idealzustand der Körperhaltung, wiederherzustellen.

Mit nur fünf Minuten täglichem Aufwand will das Zero Training diese Nullstellung mit sanften Atem-, Dehn- und muskelaktivierenden Übungen erreichen. Das soll dann die Grundlage dafür sein, dass wir insgesamt straffer, gesünder und leichter werden.

Zero Training: So geht das Mini-Workout

Für die Übungen solltest du dich in Rückenlage auf den Boden legen, am besten auf eine Yogamatte. Idealerweise hast du noch ein paar Kissen oder Yoga-Bolster, um deinen Körper in die richtige Haltung zu bringen. In diesem Instagram-Video zeigt die Tomomi Ishimura, wie genau du die Nullstellung einnimmst:

Und hier zeigt sie dir eine der Übungen:

Die anderen Übungen erklärt Tomomi Ishimura detailliert auf ihrem Instagram-Account

Hält das Zero Training denn nun, was es verspricht?

Tomomi Ishimura behauptet, dass man mit dem Zero Training abnehmen kann – und bis zu sieben Zentimeter Taillenumfang verlieren soll. Aber ob die Wiederherstellung dieser Nullstellung wirklich dafür sorgt, dass wir Fett abbauen und Gewicht verlieren, ist wissenschaftlich fraglich. Denn nicht jeder Körper spürt denselben Effekt bei einer bestimmten Trainingsmethode. Während die einen sich jeden Tag eine Stunde im Fitnessstudio quälen und nicht oder kaum abnehmen, machen andere einen herabschauenden Hund pro Woche, und die Pfunde scheinen nur so zu purzeln. Ganz abgesehen davon, dass neben der Genetik natürlich auch die Essgewohnheiten und der sonstige Lebensstil zu unserer Fitness beitragen.

Aber so oder so kann unsere Gesundheit von einer besseren Körperhaltung profitieren. Rückenschmerzen und anderen Beschwerden unseres Bewegungsapparats können wir mit den sanften Dehn- und Muskelübungen des Zero Trainings den Kampf ansagen. Die Atemübungen helfen uns, achtsamer mit uns und unserem Körper umzugehen. So bekommen wir ein besseres Körpergefühl – und zwar ganz unabhängig von unserem Gewicht.

Verwendete Quellen: vogue.de, gq-magazin.de

mbl Barbara

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