Darum solltest du Kleider nie auf diese Bügel hängen

Sie kosten nichts, sparen viel Platz und jeder, der regelmäßig etwas in die Reinigung bringen muss, hat sie im Schrank hängen - Drahtbügel. Warum du sie am besten postwendend wieder in der Reinigung abgibst, erklärt unsere Autorin. 

Ladies merkt euch eines: Der gemeine Drahtbügel ist des Kleidungsstückes Tod auf Raten. Aber egal wie praktisch die Dinger sind, zur längeren Aufbewahrung eurer Kleidungsstücke solltet ihr sie nicht nutzen.

Vorsicht: Scharfes Gestell!

Drahtbügel sind vor allem eines: billig. Hochwertige Verarbeitung? Fehlanzeige! Dafür kommt der Billo-Bügel aber mit jede Menge scharfer Kanten daher. Was passiert, wenn das neue Seidenkleid genau an einer solchen Kante hängen bleibt, mag man sich kaum vorstellen. Gleiches gilt für teuere Spitzenoberteile, den geliebten Strickpulli oder die Lieblingsbluse. So schnell kann man gar nicht gucken, da ist schon der erste Faden gezogen oder ein Riss entstanden. Und dann ist das Geschrei nämlich groß. Und das nur, weil man die gesammelten Drahtbügel nicht einfach so wegschmeißen wollte. Was viele nicht wissen: Man kann die Bügel auch einfach wieder in der Reinigung abgeben. Dann passt auch für die Umwelt. 

Apropros Kanten...

Stricksachen und T-Shirts sind auf den dünnen Drahtbügeln auch nicht gut aufgehoben. Die Schulterpartie wird durch den dünnen Draht nicht ausreichend gestützt. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis sich der Bügel durch den Stoff drückt, merkwürdige Beulen und Kanten entstehen und vor allem Stricksachen aufgrund ihres Gewichtes stark ausleiern. Wer also vermeiden möchte, dass aus dem neu erworbenen Norwegerpulli bald ein Strickkleid in Knielänge wird, der sollte besser auf das Aufhängen der Stricksachen verzichten, vor allem auf Drahtbügel. Bestenfalls liegend lagern. Also bitte nicht an der falschen Stelle sparen und lieber ein-zwei Euro in gute Bügel aus Holz, Kunststoff oder mit Samtbezug investieren - Es lohnt sich. 

Wer hier schreibt:

Linda Berger
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