Dreiecksonnenbrillen: Früher war mehr Stil!

Dreiecksonnenbrillen sitzen gerade auf jeder Nase, die modisch etwas auf sich hält. Das gab's schonmal, aber besser, wie wir finden.

Schon gesehen? Die Modewelt trägt jetzt Dreieck. Und zwar mitten im Gesicht - besser gesagt auf der Nase. Ja, wirklich! Alle, ob Blogger, Models oder Moderedakteure, sind scheinbar ganz verrückt nach den geometrischen Sonnenbrillen. Und wenn man sich umguckt und durch die Fashion Mags dieser Welt blättert, scheint es sogar ein Motto zu geben: Je extravaganter, desto besser. Ein einfaches Dreieck alleine auf dem Höcker reicht da längst nicht. Natürlich nicht. 

Gib mir die Hand ich bau dir ein Schloss aus Sand 🎶

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Dreiecksonnenbrille: Auf Marilyns Nase hat alles begonnen

Was heutzutage auf manch einem Näschen eher etwas skurril und verkleidet wirkt, galt in den 50er Jahren nicht nur als absolutes Must-have, sondern auch als verführerischer Hingucker. Das wiederum lag daran, dass keine Geringere als Marilyn Monroe die Cat Eye Brille – wie das dreieckige Ding auch genannt wird – in dem Film „How to marry a billionaire“ trug. Dank ihr wurde die Dreieckbrille zu der Brille für Frauen schlechthin. Kein Wunder, dass nach dem Film selbstverständlich auch alle Frauen eine solche Brille besitzen wollten, um ein bisschen Mondänität in ihre ansonsten eher brave und hausmütterliche Erscheinung zu bringen. Wer könnte es ihnen verübeln, Marilyn sah damit in ihrer Rolle schließlich schlichtweg entzückend aus. Ganz im Gegensatz zu den eher verstaubten Sekretärinnen und Bibliothekarinnen, die zuvor damit durch die Gegend rannten und das Images dieser Brillenform bis dahin geprägt hatten.

Cat Eye Sonnenbrille: Ein Klassiker auf Abwegen

Während die Brillen damals auf den Nasen der Damen mondän, elegant und sexy wirkten, sehen sie heute an ihren Trägerinnen öfter mal aus, wie ein seltsames Faschingsaccessoire. Entweder springen sie einen aufgrund einer krassen Farbgebung förmlich an, sind mit kitschigen Glitzersteinen übersäht, so klein und schmal, dass man kaum glauben würde, dass sie die Augen überhaupt noch vor der Sonne schützen oder aber mit Gläsern versehen, die in allen erdenklichen Farben des Regenbogens schimmern. Noch schlimmer sieht es nur aus, wenn die Gläser farbig und dazu durchsichtig sind. So gesehen neulich in der Bahn in einer orangen Variante. Gruselig!  Ein echter Klassiker braucht so etwas doch gar nicht. Wozu dieser ganze Firlefanz, wenn etwas ohne viel Zutun schön ist? Und vor allem: Wer soll diese sonderbaren Interpretationen der Dreiecksonnenbrille im Alltag - fernab von den Fashion Weeks dieser Welt - schon tragen, ohne dabei total bescheuert auszusehen? Da loben wir uns doch die ursprüngliche Variante, so wie Lena Gercke sie trägt. Denn manchmal ist schlicht und einfach eben einfach besser als auffällig und extravagant.   

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Dreiecksonnenbrille
Dreiecksonnenbrillen: Früher war mehr Stil!

Dreiecksonnenbrillen sitzen gerade auf jeder Nase, die modisch etwas auf sich hält. Das gab's schonmal, aber besser, wie wir finden.

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