Fünf Gründe, warum Lila echt schwierig ist

Ultraviolett, Flieder, Veilchenfarben: Egal, wie sie sich nennt, diese Farbe ist einfach nicht chic. Sorry. 

von Paula Becker

Wir entschuldigen uns hiermit bei allen Lilas, die diesen Text lesen. Der Vorname ist wirklich wunderschön. Die Farbe dagegen finden wir grenzwertig. Sie hat nämlich sowas von.... Ach, lest doch selbst:

1. Es ist die Farbe der Magier. Und, mal ehrlich, gibt es etwas Nerdigeres oder Peinlicheres als einen Hobbyzauberer im lilafarbenen Umhang? Richtig. Noch schlimmer als einfach nur Lila ist nämlich glänzendes Lila. Übrigens besonders beliebt bei Amateur-David-Copperfields.

2. Es macht alt. Zumindest, wenn man es auf dem Kopf trägt. Lila Haar, 100 Jahr: Wir haben doch alle einen Großtante, die gern ihrem onduliertem grauen Haar einen Hauch von Lila verpasste. Genau daran erinnert es nämlich. Es sei denn, es ist neonlila und mit einem Iro gepaart, dann wirkt es vielleicht punkig. Aber ist das cool?

3. Es macht unruhig. Nervös? Sind deine Zimmerwände vielleicht lila? Oder ist es nur dein Charakter. In jedem Fall steht Lila zwar für Leidenschaft, aber auch für Unruhe, Frust und Eitelkeit. Noch Fragen?

4. Es ist gewalttätig.

Jede, die wie wir nicht als Gazelle durchs leben hüpft, sondern überall aneckt, besonders an Tischkanten und anderen Möbeln, erinnert Lila einfach nur an blaue Flecken auf den Oberschenkeln. Oder das Veilchen nach der letzten Kneipenschlägerei. In jedem Fall bedeutet Lila: Aua!

5. Es steht Niemandem.

Das verführerische rote Kleid? Der weiße Bikini auf brauner Haut? Der türkisfarbene Pullover, der die Augen so schön zum Strahlen bringt? Hat man alles schon gesehen. Und was tut Lila für unseren Typ? Richtig: Nix. Ende der Geschichte.