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Wardrobe-Detox! Diese 6 Teile verbannen wir aus unserem Kleiderschrank – JETZT!

Wardrobe-Detox! Diese 6 Teile verbannen wir aus unserem Kleiderschrank – JETZT!
© Carina König / EyeEm / Getty Images
Detox? Nix für uns! Aber unserem Kleiderschrank könnte eine etwas schlankere Linie stehen...
Von Ann-Christin Gebhardt<br /><br />

Detox ist im Trend. Klar, dass auch wir sofort am Start sind *hust*. Wir haben uns allerdings nicht in ein sündhaft teures Hotel irgendwo im Nirgendwo eingebucht, um uns dort zwei Wochen lang Säfte einflößen zu lassen, die nicht nur vermeintliche Gifte, sondern auch unsere gute Laune aus dem Körper spülen. Stattdessen machen wir es uns mit einem Glas Wein und übrig gebliebenen Weihnachtsplätzchen vor dem heimischen Kleiderschrank gemütlich, um dem Messi-Wahnsinn alias der ungezügelten Horterei textilen Schwachsinns endlich ein Ende zu setzen. Kurz: Wir misten aus – allerdings mit Verstand! Schließlich sollen neben all der modischen Entgleisungen am Ende nicht auch genauso viele Tränen fließen. Denn Hand aufs Herz: Es gibt einfach Teile, die wirklich – WIRKLICH! – absolut gar nichts mehr in den heiligen zwei Quadratmetern unseres Schlafzimmers zu suchen haben. Die da wären ...

1. Teile, die nicht mehr passen!

Einsicht kann man manchmal ein ganz schöner Arsch sein – we feel you! Doch es hilft nichts. Auch wenn wir noch so oft planen, uns das Fitnessstudio, in dem wir schon 8.735 Jahre Mitglied sind, mal von innen anzusehen und die Tafel Schokolade, die zumindest abends zu unseren Grundnahrungsmitteln zählt, ins Diät-Nirvana zu schicken – wir werden nie wieder in die Jeans passen, in die wir uns mit 20 noch so mühelos hineinquetschen konnten. Da hilft nur eins: Ein großer Schluck Wein und raus mit all den Schrankleichen jenseits unserer aktuellen Konfektionsgröße.

2. Teile mit schlechter Qualität!

Das Polyester-Shirt für fünf Euro war während unserer Studienzeit vielleicht der ganz heiße Shit, aber heute doch nun wirklich nicht mehr. Es hat schließlich einen Grund, warum Teile mit schlechter Qualität mittlerweile ein trauriges Dasein in den Tiefen unseres Schrankes fristen. Sie sitzen nicht, kratzen und müffeln, sobald unser Körper auch nur daran denkt, ein Schweißtröpfchen abzusondern. Echt jetzt, weg damit! 

3. High Heels, in denen wir nicht laufen können!

Ja, High Heels sind meeega sexy. Darin nicht laufen zu können, ist aber leider meeega peinlich. Absätze, die dafür sorgen, dass unser Othopäde mit prall gefülltem Konto in Frührente gehen kann, haben nichts in unserem Schrank zu suchen. Außerdem: Kittenheels, Mules und Loafer sind gerade eh viel angesagter. Abschied nehmen sollten wir übrigens auch von Schuhen, die Blasen oder Druckstellen verursachen und uns deswegen schon beim Hingucken wehtun. Auch das 185. Mal Eintragen wird daran leider nichts ändern – #isso! 

4. Socken, die nicht zusammenpassen!

Na, wie viele einzelne Socken fliegen in eurer Unterwäsche-Schublade herum, verzweifelt auf der Suche nach ihrem Gegenstück? Uns ist natürlich bewusst, dass an diesem Zustand einzig und allein der Trockner schuld ist, aber es nützt dennoch nichts: Das egoistische Biest in eurer Waschküche wird die BFFs eurer Single-Socken in diesem Leben nicht mehr herausrücken. Also tut euch und den traurigen Geschöpfen in eurer Schublade einen Gefallen und entsorgt sie. 

5. Teile, die zerschlissen sind!

Wir alle brauchen sogenannte Gammelklamotten, in denen wir uns nach einem anstrengenden Tag auf die Couch schmeißen können – aber doch bitte nicht ein ganzes Schrankfach voll davon. Eine Gammelhose und ein Gammelshirt reichen vollkommen aus, um beim abendlichen Netflix bingen unser Chi zu entwickeln. Deswegen gilt: Jede Klamotte, in der wir nicht mal den Müll rausbringen würden, hat von nun an nichts mehr bei uns zu suchen. 

6. Teile, die mutiger sind als wir!

Die influencerinnen machen es vor – wir machen es nach? Keine gute Idee! Denn mal Butter bei die Fische: Was Caro Daur und Co. bei Instagram rauf und runter tragen, endet bei uns meistens als Schrankleiche mit Zentimeter dicker Staubschicht. Wir atmen also noch mal tief durch und trennen uns von all den Teilen, für die mehr als Glas Wein nötig wäre, damit wir darin jemals auf die Straße gingen. Das gilt übrigens auch für alle Teile, in denen noch ein Preisschild hängt. Was wir bis dato nicht tragen wollten, werden wir auch in Zukunft nicht tragen – traurig, aber leider wahr!


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