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Leihen ist das neue Kaufen! Auch bei Kinderklamotten...

Leihen ist das neue Kaufen! Auch bei Kinderklamotten...
© Getty Images
Nichts gegen ausgiebiges Shoppen – aber warum sollen wir immer alles gleich besitzen und horten? Manche Dinge braucht man schließlich wirklich nicht für die Ewigkeit. Zum Beispiel Baybodys.
von Theresa König

Im Baumarkt wissen sie es schon lange. "Einfach ausleihen! Nicht jeder hat Abbruchhammer, Häcksler, Muffenschweißgerät oder Zargenspreize im Werkzeugschrank stehen", kann man da direkt hinter der Kasse lesen. Tatsächlich gilt diese Regel allerdings nicht nur für Häcksler und Muffenschweißgeräte. Sondern auch für Kostüme der besonderen Art, Mercedes Sprinter oder Router der Telekom. Es gibt einfach Dinge, die man nur kurzzeitig benötigt.

Warum viel Geld ausgeben für etwas, das man eh nur dreimal braucht?

Natürlich wollen wir hier nicht absolut nervenberuhigendes Shoppen verteufeln, aber in Zeiten, in denen Nachhaltigkeit groß geschrieben wird, geht das auch nicht mehr ganz ohne jeden Gedanken an Herstellungsbedingungen. Läden wie die Kleiderei sind deswegen nicht nur sinnvoll, sondern vor allem total zeitgemäß. Warum viel Geld ausgeben und etwas für immer besitzen, das man eh nur zwei, drei oder vielleicht auch fünfmal braucht?

Babys wachsen schneller als der Body trocknet

Ganz besonders klar wird das wohl Eltern von ganz kleinen Kindern. Die wachsen nämlich schneller, als der Body gewaschen und getrocknet ist. Tchibo hat sich genau das jetzt wohl auch gedacht. Unter tchibo-share.de können Mütter und Väter deswegen seit Ende Januar Klamotten für ihren Nachwuchs mieten. Das soll nicht nur Zeit, Geld und Platz sparen, sondern auch Ressourcen schonen. Die Idee ist echt nachhaltig – und zeigt Kindern auf jeden Fall von Anfang an, wie das mit dem Umweltschutz so läuft.


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