Sportklamotten: Die kann man jetzt auch ganz ohne Bewegung tragen!

Man muss sportlich sein, um den ganzen Tag in Jogginghose rumzulaufen? Von wegen. Der Athleisure-Trend empfiehlt uns sogar ausdrücklich Sportklamotten. Und zwar überall. 

von Viola Kaiser

Ich habe zwei extrem schöne Leggings, die eigentlich zum Sport gedacht sind. Ich mache zwar sehr regelmäßig irgendwas mit Fitness – etwas drei bis fünf mal im Jahr – aber eben nicht oft. Schon lange ärgere ich mich deswegen, dass diese wunderschönen, bunten und Po straffenden Kleidungsstücke einfach nur rumliegen. Aber jetzt gibt es die Rettung für diese bisher ohne Hoffnung im Schrank versteckten Teile: Einen Trend, den ich wahnsinnig toll finde. 

Sportklamotten überall: In London machen sie das schon länger

Das Tollste an dieser Bewegung ist, dass sie wirklich dazu beiträgt, dass ich mich sehr, sehr sportlich fühle. Tatsächlich sehe ich ja so aus in diesen Teilen, die meinen Hintern heben und meinen Po straffen. Gerade am Wochenende war ich in London – und dort sah ich sehr viele Menschen in Athleisure-Kleidung. Was das ist? Klamotten, die zum Sport gedacht sind und dafür auch nützen, aber so cool aussehen, dass man sie jederzeit anziehen kann und darin voll fit aussieht. 

Endlich kann man seinen knackigen Po angemessen präsentieren!

Das Beste daran ist aber nicht nur, dass ich jetzt der Welt meinen knackigen Po (ja, Einbildung ist auch eine Bildung!) präsentieren und dabei supersportlich aussehen und mich fühlen kann, sondern dass ich das tun kann ganz ohne Sport zu machen, ja, ohne mich einen Zentimeter zu bewegen sogar. Dabei sind diese speziellen Fitnessklamotten auch noch atmungsaktiv. Wenn das nicht toll ist, weiß ich es auch nicht! In jedem Fall sind sie bequemer als Jeans oder enge Blusen – und dazu mittlerweile sogar ein echtes Statussymbol. Denn Klamotten von Sweaty Betty oder Lululemon sehen nicht nur schick aus, die kosten leider auch ein paar Euro. Allerdings muss es ja nicht unbedingt die hippe Superluxusvariante sein. Gibt es auch bei H&M oder C&A.

Nicht nur Leggings, sondern auch Hoodies

Am allerbesten daran ist, aber dass diese Regel ja nicht nur für Hosen gilt, sondern für den ganzen Körper. Und anscheinend sogar überall. Ich habe mich schon lange gefragt, warum man an dem Ort, an dem man sich am längsten aufhält, die ungemütlichsten Sachen trägt: Im Büro. Der Name (Mix aus „athlete"= Athlet und „leisure"= Freizeit) sagt jetzt zwar nicht gerade, dass man mit der Leggings im Büro aufkreuzen sollte – aber wo soll man Trends denn bitte sonst tragen, wenn nicht dort? Ich probiere das gleich mal aus. Kann ja ein Kleid anziehen. Ein Hoodie-Kleid natürlich. 


Themen in diesem Artikel