Wir wissen, was Mützen und Sex miteinander zu tun haben

Der Sommer ist der absolute Höhepunkt für Geschlechtsverkehr. Ha, von wegen! Wir haben da eine Wissenschaftlerin gefunden, die genau das Gegenteil sagt. Aber lest selbst...

von Theresa König

Schwitzende Körper, die sich aneinanderreiben, 40 Grad im Schatten beim Sonnenuntergang, warmer Sand, auf dem sich nackte Menschen lustvoll wälzen. Stop. Klingt nach heißer Fantasie, ist aber totaler Bullshit. Erstens will niemand Sex am Strand haben, weil es irgendwie schon beim bloßen Gedanken daran heftig im Schritt knirscht. Und dieses Klatschen von schweißnassen Körpern, die sich beim Koitus berühren – das ist weit weniger erotisch als man es sich gemeinhin vorstellt. Wissen die meisten Menschen, die das ausprobiert haben, aber auch schon.

Zwiebellook ist sexy

Aber zweitens – und das ist ein weitaus überraschenderer Fakt – trägt man bei warmem Wetter keine Mütze, keinen Schal und keine drei Jacken übereinander. Was diese Anzahl an dicken Klamotten und Erotik miteinander zu tun haben, fragt ihr euch?! Der Zwiebellook macht laut Umfragen offensichtlich viele Menschen total an. Die Herausforderung, das Gegenüber aus der fetten Hülle zu schälen, ihm die Mütze vom Kopf zu reißen und es aus dem Schal zu wickeln, wirkt offenbar erotisierend. Anders als im Sommer, in dem man überall nackte Arme, Beine und Bäuche sieht, gibt es bei Frost keinerlei Reizüberflutung.

Im Winter mehr Testosteron

Die Psychologin Marisa T. Cohen vom New Yorker St. Francis College behauptet sogar, dass Dezember, Januar und Februar die Monate sind, in denen wir am meisten verkehren. In den kalten Monaten wollen Menschen sich insgesamt eher näher sein, wünschen sich Partner, wollen kuscheln. Tatsächlich gibt es dafür im Englischen sogar einen Begriff: Cuffing Season. Und diese körperliche Annäherung führt schließlich zu mehr Sex. Abgesehen davon erreicht der Testosteron-Spiegel von Männern im Dezember sein höchstes Level. Mehr Testosteron bedeutet in der Regel mehr Lust. Alles klar?

Für alle, die sich nach Frühling sehnen, gibt es zumindest jetzt einen Grund, sich noch ein bisschen über den kalten Winter zu freuen und sich nicht mehr über die drei nötigen Schichten Klamotten zu ärgern: Mehr Sex. 

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