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Female Health Week

Bester Job? Was macht eine Head of Sexual Empowerment? 3 Fragen an Johanna Rief von Womanizer

3 Fragen an Johanna Rief
© PR
Womanizer kennen und lieben wir – sehr sehr sehr! Schließlich ist Masturbation die schönste Form von Selbstliebe. Selfcare at its best. Frauen darin zu bestärken, ist die Mission von Johanna Rief. Sie ist Head of Sexual Empowerment bei Wowtech. Ist das der beste Job der Welt?

Liebe Johanna, was macht eine Head of Sexual Empowerment? 

Meine Arbeit ist sehr vielfältig und abwechslungsreich. Zum Beispiel stehe ich im ständigen Austausch mit Expert:innen, Sexualtherapeut:innen und Mediziner:innen aus aller Welt und verfolge aktuelle Trends und neue Erkenntnisse, lese Studien und nehme an Paneltalks teil. Wir möchten wichtige Diskurse anstoßen, begleiten und Aufmerksamkeit schaffen.

Was ist deine Mission? 

Als Head of Sexual Empowerment möchte ich einen Dialog anstoßen, Tabus rund um das Thema Sexualität abbauen und so möglichst viele Menschen weltweit dazu ermutigen, ein sexuell erfülltes Leben zu führen. Damit repräsentiere ich auch die Mission unserer Marke Womanizer. 

Was verstehst du unter Sexual Wellness, und wie schaffen wir es, Masturbation endlich aus der Schmuddelecke zu holen? 

Sexual Wellness ist ein Übergriff für eine Reihe an unterschiedlichen Maßnahmen oder Produkten mit dem Ziel, die eigene sexuelle Gesundheit und Zufriedenheit zu steigern oder pflegen. Natürlich fallen auch Sextoys darunter, die vor allem die sexuelle Zufriedenheit verbessern können. Andere Beispiele für Sexual Wellness sind Übungen, die die Beckenbodenmuskulatur stärken, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen bei der:m Gynäkolog:in oder der Verzicht auf Vaginalduschen. Aber auch ein offenes Gespräch mit der:m Patner:in über sexuelle Wünsche und Bedürfnisse zählt dazu, was letztlich zu einem besseren gemeinsamen Sexleben führen kann. Sexual Wellness kann ganz invividuell sein. Niemand sollte sich dabei unter Druck gesetzt fühlen und für sich selbst den richtigen Weg finden. 

Um Masturbation zu entabuisieren, müssen wir "ganz einfach" darüber reden und informieren – offen, ehrlich, ohne Scham. Mit unseren Freund:innen, unserer Familie, unseren Kindern (Stichwort: korrekte sexuelle Aufklärung), unseren Partner:innen. Nur, wenn dieses Thema für alle – oder für mehr Menschen – greifbar und sichtbar wird, wird Masturbation nicht mehr verheimlicht und als etwas Normales angesehen. Was es ja letztlich auch ist. 

Barbara

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