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10 Tipps, wie du deinen nächsten Campingtrip überlebst

10 Tipps, wie du deinen nächsten Campingtrip überlebst
© Gettyimages
Eine Beziehung: Das ist ein Geben und Nehmen. Ein Leben voller Kompromisse. Und so landet man manchmal auf einem Campingplatz, obwohl man viel lieber im 5-Sterne-Hotel gestrandet wäre. Wie du das Beste aus dem Höllentrip rausholst
von Nele Justus

1. Badeschlappen nicht vergessen
Das ist jetzt wirklich wichtig! Denn hast du die nicht dabei, stehst du Barfuß zwischen all den Haaren, die in der Dusche auf dem Boden kleben. Das willst du nicht. Wirklich.

2. Autan einpacken
Oder irgendein anderes Mückenzeug. Hauptsache, es hilft und hält die Viecher fern. Nichts verdirbt einem mehr die Laune, als wenn man sich abends im Zelt einsperren muss, weil es sich davor der Mückenschwarm gemütlich gemacht hat.

3. Alkohol trinken
Natürlich in Maßen. Und zwar das gute Zeug. Dadurch bekommt man nämlich einen feinen Glimmer und das Gefühl, sich zu verwöhnen. Genau dafür ist Urlaub ja da.

4. Essen gehen
Nur weil man Campen ist, heißt das ja nicht, dass man schlecht essen muss. Also entweder den Grill einpacken und richtig leckere Sachen drauflegen – oder sich jeden Abend ein gutes Restaurant suchen. Macht viel mehr Spaß als Ravioli aus der Dose zu löffeln.

5. Gemütliche Klamotten anziehen
Ja, es gibt Camper, die mit Falte in der Hose und gebügeltem Hemd aus ihrem Wohnwagen schreiten. Aber die haben das Konzept nicht verstanden. Campen bedeutet, sich in die Wohlfühlklamotten zu schmeißen, damit man sich – genau – wohlfühlt. Das kleine Schwarze könnt ihr euch dann fürs 5-Sterne-Hotel aufheben.

6. Her mit dem Thron
Ein Camper sitzt viel. Und zwar vorm Zelt oder Wohnmobil, weil man ja schließlich Campingurlaub macht, um die Natur zu genießen. Deswegen braucht ihr einen dieser tollen riesengroßen Stühle mit Nackenlehne und Getränkehalter, die man fürs Mittagsschläfchen in eine Liegeposition bringen kann.

7. Mittagsschlaf machen
Falls ihr bei 6. noch dachtet, dass sei ein Scherz: nein! Mittagsschlaf ist der totale Luxus. Und als Camper quasi ein Muss.

8. Nicht in Hektik ausbrechen
Wichtig ist: bloß nicht in Stress kommen. Als Camper hat man ja schon genug um die Ohren. Man muss sich sein Frühstück selber machen, an den Strand schlappen, den Vorgarten fegen und so weiter und so fort. Also lasst euch durch nix und niemanden aus der Ruhe bringen.

9. Den Platzwart ignorieren
Auf jedem Campingplatz gibt es ihn: den dickbäuchigen Typen, der schon seit 30 Jahren seinen Wohnwagen an der gleichen Stelle parkt deshalb denkt, er müsse jetzt mal allen erklären, wie der Hase läuft. Was man da macht? Aus der Ferne zuwinken, lächeln, weitergehen – und NIEMALS auf ein Gespräch stehen bleiben.

10. Sich wie ein Teenager aufführen
Das Beste am Campen: der Platzmangel. Denn dadurch entsteht Nähe. Also nach 20 Jahren ruhig mal wieder gemeinsam in den Schlafsack hüpfen und wild rumknutschen – so wie mit 14. Der Rest kommt dann ganz von allein.


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