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Bieryoga - So bist du ganz im Bier und Jetzt

Bieryoga - So bist du ganz im Bier und Jetzt
© Getty Images.
Für viele Menschen gibt es genau zwei Wege, sich zur Entspannung zu führen: Einer geht über Alkohol, der andere über Sport. Yoga ist aktuell überall, Alkohol war das schon immer. Warum also nicht beides kombinieren, um in den ultimativen Chill-Mode abzurutschen? Spricht eigentlich nichts dagegen. Außer vielleicht ein kleines Katerchen am nächsten Tag.
von Christina Hollstein

Utkatasana. Der Yoga-Frosch in betender Bierhaltung. Geht so: Einmal runter in die Wildpinklerbeuge. Fitnessverückte würden es "Squat" nennen. Bier in Höhe des Herzens, also dort, wo es hingehört, mit angewinkelten Armen zwischen beide Handflächen pressen, bis es schön warm ist. Prost! Bringt: Ordentlich Spannung in den Allerwertesten und Promille hinter die Stirnlappen. Ideale Kombi.

Matsyendrasana. Die verschlungene Schnapsdrossel. Geht so: Rechtes Bein über das linke anwinkeln und beide dann möglichst aufwendig unter den Popo schieben. DAZU: Rechter Arm greift hinterrücks vom Kopf kommend nach dem linken Arm, vom Po kommend. Shake Hands. Klar? DAZU: Bierflasche auf Knie balancieren. NICHT FALLEN LASSEN! Sonst: Rest auf Ex. Prost! Bringt: Mit geschlossenen Augen auf einer Linie balancieren und sich dabei an die Nase fassen? Den nächsten Fahrtüchtigkeitstest bestehst du mit diesem Training sprichwörtlich blind!

Yrksasana. Sonnengruß des Bierkriegers. Geht so: Wer "YMCA" tanzen kann, kann auch diese Position. Einfach beim "Y" aufhören und das linke Bein seitwärts in Schritthöhe anwinkeln. Ok, fürs erste langt auch Kniehöhe. Aber dran bleiben! Bier währenddessen auf dem Kopf balancieren. Und dass uns später keiner barfuß in die Scherben tritt! Bringt: Jede Menge Aufmerksamkeit beim Vorführen auf der nächsten Gartenparty.

Savasana. Der kollektive Hopfen-Knockout. Sieht ein bisschen aus wie Eso-Sekte auf der letzten Gedankenreise und ist auch tatsächlich ultraentspannend: Das BierYoga Cool Down, kurz BierDown. Geht so: Flach auf den Boden legen und jegliche Spannung fallen lassen, bis die Zunge im Gaumen nach hinten klappt. Bringt: Totale Relaxation. Naja, bis sich die Kohlensäure ihren Weg ins Freie bahnt. Wie das halt so ist, wenn man Bier im Körper schüttelt. Urghs.

Bilder: www.bieryoga.de

Und da es ja immer Leute gibt, die es noch etwas härter mögen: Die Steigerung von BierYoga ist übrigens TequilaYoga. Angeboten wird diese noch etwas entfesseltere Version durch die internationale Yoga-Institution Yogabeats. Bisher sind uns jedoch noch keine passenden Kurse in Deutschland bekannt. Wie das Ganze aussieht, wollen wir euch aber dennoch nicht vorenthalten. Namaste!


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