Fünf Gründe, warum Mütter am härtesten feiern können

Immer müde? Stimmt nicht. Die Mütter, die wir kennen, können nicht nur am längsten tanzen, trinken und lachen, sondern auch am intensivsten. 

von Viola Kaiser

1. Weil sie es müssen

Stundenlang in der Ecke rumstehen und warten bis endlich alle tanzen? Keine Option für alle, die Nachwuchs zuhause haben, der um spätestens 7.30 Uhr wichtige Anfragen hat, zum Beispiel, wo das Puzzle mit den Hasen ist, das man schon vor fünf Jahren bei Oxfam gespendet hat. Deswegen geht die Party auch mit Müttern direkt los, komplett wild und ungefiltert. Wir haben ja nicht den ganzen Tag Zeit. Siehe auch Punkt 3. 

2. Weil sie wissen, wie es geht

Was haben Frauen ab 40? Nein, nicht Falten. Sie haben ERFAHRUNG. Daher wissen sie auch, was sie am besten vertragen (oder was am besten knallt), wie sie den nächsten Tag auch ohne Schlaf und mit dickem Kopf überstehen, zu was sie am liebsten tanzen und vor allem mit wem. Das hält die Fehlerquote gering. 

3. Weil sie tanzen können, als ob sie keiner sieht

Wollen wir etwa jemanden kennenlernen? Nein. Wir wollen feiern. Das geht am besten, wenn man sich nicht darum schert, ob die Moves sexy sind und der Lidstrich richtig sitzt. Besser ist es nämlich, sich wie Britney Spears zu fühlen – auch wenn man eher wie Hella von Sinnen aussieht. Hauptsache, das Ganze macht Spaß. Der Rest ist Nebensache. 

4. Weil sie wissen, wie man ohne Schlaf auskommt

Mütter sind Profis beim Thema Schlafentzug. Ihr wisst schon: Erst das Baby, das nicht schläft, dann das Kleinkind, das zu uns ins Bett kommt,  irgendwann der Teenager, auf den man wartet –  bis er morgens um 3 Uhr von der Party zurückkommt. Mal ganz abgesehen von den durchgewachten Nächten, in denen die Kinder zahnen oder kotzen oder die Mutter dazu über die üblen Noten und den neuen echt schlechten Einfluss vom Boyfriend grübelt und deswegen kein Auge zutut. Deshalb wissen wir, dass es uns in keinem Fall umbringt, wenn wir mal nur drei Stunden pennen. Vor allem nicht, wenn wir in denen feiern. 

5. Weil sie wissen, wie rar die Optionen sind

Wie oft geht man als Mutter noch weg? Genau. Nicht so oft. Daher muss es richtig, richtig gut sein, wenn es so weit ist. Das wird es dann eben auch. Das nächste Mal ist noch ungewiss. Und morgen ist ja schließlich heute schon gestern. 

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