Perfekte Urlaubsfotos? Fünf Tipps für tolle Bilder mit dem Smartphone!

Die Wenigsten nehmen heute noch eine richtige, echte Kamera mit in den Urlaub. Warum auch? Als Laie ist man am Smartphone doch genauso gut. Doch trotz diverser Filter ist ein Foto eben nicht gleich auch ein schönes Foto. Wie es das aber wird, verrät die Postkarten-App Postando.

von Linda Beger

Vorbereitung ist alles! 

Smartphone raus und losgeknipst, was vor die Linse kommt. Kostet schließlich nichts. Und dann später die Ernüchterung: auf jedem Bild ein Nebelschleier. Oft liegt das an ganz banalen Dingen wie Schmutz auf der Kameralinse. Ist schließlich nicht ungewöhnlich, dass sich Dreck darauf sammelt, immerhin ist sie den ganzen Tag in Benutzung. Eingecremte oder fettige Hände, Fusseln, Feuchtigkeit und Staub – all das kann jedes noch so schöne Motiv trüben. Also ran ans Tuch und saubermachen. Aber bitte nicht mit irgendeinem Tuch. Am besten ein weiches Microfasertuch, z.B. ein Brillenputztuch nutzen, dann gibts auch keine Fusseln oder schlimmer noch: Kratzer. Auch wichtig: Checken, ob du ausreichend Akku und Speicherplatz hast. 

Es werde Licht!

Das richtige Licht hat einen erheblichen Einfluss auf die Bildqualität. Die Lichtquelle sollte sich bestenfalls hinter dem Fotografen befinden und möglichst natürliches Licht ausstrahlen. Aber Vorsicht vor dem eigenen Schatten im Bild! Das schönste Licht gibt es übrigens kurz nach Sonnenaufgang am Morgen oder abends kurz vor Sonnenuntergang. Denn zu dieser Zeit ist es sanfter als tagsüber. Mittagssonne hingegen ist nicht empfehlenswert, da hier oft ein Kampf mit starken Kontrasten, Schatten oder grellem Licht vorprogrammiert ist. Und bitte NIEMALS den Blitz benutzen. Er macht ein zu hartes Licht, sorgt für überbelichtete Gesichter und gruselige, rotleuchtende Augen. Dann wird aus einem magischen, ganz schnell ein unheimlicher Moment.

Alles eine Frage der Perspektive 

Bevor das Foto geschossen wird, einmal kurz darüber nachdenken, wie es aussehen soll. Vor allem die Perspektive macht unglaublich viel aus. Von oben, unten, seitlich, aus der Hocke – Wie lässt sich das Motiv am besten in Szene setzen? Und ganz wichtig: Der Horizont. Gerade ausgerichtet, ist auch dein Foto gerade. Ebenfalls hilfreich beim professionellen Laien-Knipsen: Die Drittel-Regel! Befindet sich das Hauptmotiv genau in der Mitte des Bildes, wirkt das Foto oft langweilig. Bei der Drittel-Regel teilt man das Bild daher mit zwei waagerechten und zwei senkrechten Linien gedanklich in neun gleich große Rechtecke. Das Motiv wird nun an einem der vier Schnittpunkte platziert oder auch entlang einer Linie. Das Ergebnis: ein harmonisches Foto. 

Bloß nicht zoomen! 

Kennt vermutlich jeder das Dilemma: Kaum zoomt man mal ein wenig ran, wird die Qualität des Bildes unterirdisch mies. Das liegt vor allem daran, dass nur die wenigsten Smartphone-Kameras einen optischen Zoom haben. Daher kann man das dann auch direkt lassen. Dann lieber näher heran pirschen.  

Spielespass für gute Fotos 

Mit Objektiven und Linsen, die einfach aufgesteckt werden, kann ma unterschiedliche Wirkungen erzielen. Ein Stativ sorgt für scharfe, und vor allem unverwackelte Bilder und mit einem Fernauslöser hat man ausreichend Zeit für die perfekte Gruppenaufstellung oder ausgefallene Pose. 

Smarte Apps für coole Pics

Mit Postando kann man beispielsweise ganz easy tolle Fotos als persönliche Postkarte vom Handy aus versenden. Einfach Format wählen und eigene Fotos oder eine von zahlreichen Vorlagen verwenden, persönliche Nachricht verfassen und den glücklichen Empfänger auswählen und schwupps landet die Postkarte im Briefkasten des Empfängers. Über Once Upon lassen sich im Handumdrehen einzigartige Fotobücher in tollem skandinavischen Design erstellen. So kann man schon auf der Rückreise oder sogar noch im Urlaub damit beginnen. Wer seine Bilder vorher noch etwas bearbeiten möchte, kann dis mit Pixlr tun. Ganz einsteigerfreundlich.  

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