Die 7 Jobphasen – Woran du erkennst, dass du dringend kündigen solltest

Seit einiger Zeit läuft es nicht mehr so zwischen dir und deinem Job? Kein Wunder, wenn du schon seit mehr als drei Jahren dasselbe tust. 

von Marie Stadler

Falls du seit über drei Jahren in deinem Job arbeitest und nicht mehr glücklich bist, haben wir eine wichtige Nachricht für dich: Du musst da weg! Warum? Weil sich die eigene Einstellung zum Job in sieben Phasen aufteilt und nach drei bis sieben Jahren bei den meisten Menschen einfach die Luft raus ist. Laut Wissenschaft hilft dann nur noch eines: Abhauen. Denn besser wird es leider nicht mehr. 

Phase 1 – Barney-Stinson-Enthusiasmus

Wenn du einen neuen Job beginnst, ist das aufregend und neu. Du sprühst vor Energie und fuchst dich in die neue Materie ein. Dein Motto ist (frei nach Barney Stinson): Neu ist immer besser!

Phase 2 – Die rosarote Abschiedsbrille

Ups, der neue Job ist doch irgendwie anstrengend... und die Kollegen doch reservierter als zunächst gedacht. Ob es ein Fehler war, den Job zu wechseln. War es nicht! Ganz normal, dass nach ein paar Wochen die Wehmut kommt. Keine Angst, geht vorbei. 

Phase 3 – Die Yeah-yeah-yeah-Phase

Siehste mal, eigentlich läuft es doch ganz gut. Neue Freundschaften, erste Erfolge und der schöne Beginn eines Wir-Gefühls machen den Arbeitsalltag doch wieder ganz schön. Falls nicht, ist das echt ein beknackter Job.

Phase 4 – My-job-is-my-castle-Phase

Es läuft – und zwar so richtig. In der vierten Phase fühlen wir uns rundum wohl mit allem und pendeln uns auf einem soliden Level ein. Preise gewinnt man dafür keine, aber dafür geht es uns gut. Burnout? Was ist das?

Phase 5 – Gib-mir-mehr-Phase

Jetzt oder nie. In der Gib-mir-mehr-Phase läuft der Motor auf Höchstleistung. Diese Phase hält einige Monate oder auch einige Jahre an, nach spätestens fünf Jahren ist aber auch der zäheste Mitarbeiter am Ende seiner Gib-mir-mehr-Phase angekommen. Die meisten nach spätestens einem Jahr. Oft fällt in diese Phase eine Beförderung oder eine Gehaltsverhandlung, die endlich mal gut läuft.

Phase 6  –  Nervt-mich-alles-Phase

So, das wars. Wer plötzlich am Sonntagabend stöhnt oder eine kleine Grippe freundlich willkommen heißt, ist durch mit dem Job. Das ist ok und einfach nur ein Zeichen dafür, dass die Zeit gekommen ist, einen Schritt nach vorne zu machen. Also schnell mal ein Zwischenzeugnis anfordern und auf Jobsuche gehen. Noch reicht die Energie, um sich prima zu präsentieren. 

Phase 7 – Harpe-Kerkeling-Phase

Es ist höchste Zeit, "Ich bin dann mal weg" zu rufen. Wer Phase 6 nicht genutzt hat, hat jetzt nur noch wenig Zeit, sich zu retten. Wer in der Harpe-Kerkeling-Phase stecken bleibt, der wird über kurz oder lang krank werden oder mit dem Chef aneinander rasseln. Jetzt oder nie. Das Leben ist zu kurz, um in stabilem Unglück zu verharren.