Wussten wir es doch: Zu viel Sport macht unglücklich

"Sport macht glücklich!", die Meldung des Monats. Die Wahrheit ist aber: ZU VIEL Sport macht total unglücklich. Nicht, dass wir jetzt gefährdet gewesen wären... aber es sollte gesagt werden!

von Marie Stadler

Beinahe hätten wir ein schlechtes Gewissen bekommen... Wo man hinsah, die große Meldung: Sport macht glücklicher als Geld. Hat man in Yale rausgefunden und Yale klingt nicht nur nach Eliteuniversität, sondern ist es auch. Also muss man das schon glauben. Zum Glück haben wir das große ABER gefunden. Denn genau wie beim Geld funktioniert die Gleichung "Mehr ist Mehr" in puncto Glück einfach nicht.

Maximal drei bis fünf Mal die Woche

Für besonders sportliche Menschen, die uns mit täglichen Halbmarathons beeindrucken wollen, haben wir jetzt eine wissenschaftlich erwiesene Antwort, nämlich: Ihr tut uns wahnsinnig leid! Das Glück ist leider auf unserer Seite. Denn noch unglücklicher als gar kein Sport macht zu viel Sport. Maximal drei bis fünf Mal sollte man 30 bis 60 Minuten trainieren, um den optimalen Glückseffekt abzugreifen. Alles drüber ist komplett kontraproduktiv. 

Überhaupt ist Sport überbewertet

Und für alle, die auch die drei bis fünf Mal nicht hinkriegen: Gar nicht schlimm. Es gibt Experten, die Sport für komplett überbewertet halten. Gut, die haben vielleicht nicht in Yale studiert. Dafür sind sie sehr sympathisch. Vielleicht, weil sie auch ohne Sport glücklich sind...



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