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7 Gründe, warum der Garten auch im Herbst und Winter rockt!

7 Gründe, warum der Garten auch im Herbst und Winter rockt!
© Getty Images
Ein Garten – herrlich im Sommer, in der kalten Jahreszeit zu nichts zu gebrauchen? Nix da! Im Herbst wird der Garten doch erst so richtig muckelig. Es gibt 1000 Gründe, das eigene Draußen auch in der kalten Jahreszeit zu lieben oder mal wieder die Freunde auf dem Land zu besuchen. Hier sind unsere Top 7.
von Marie Stadler

Im Herbst und Winter kommst du schlecht aus den Federn? Nichts hilft besser als ein tiefer Atemzug im Garten. Hörst du, wie still die Welt morgens noch ist? Am besten genießt man diesen Augenblick der Ruhe mit einer Tasse heißem Tee oder Kaffee. Gibt es eine schönere Art, den Tag zu beginnen? Und falls es noch nicht hell draußen ist, wenn du aufstehst, macht das gar nix: Im Dunkeln ist es fast noch magischer...

Bevor der Winter alles grau macht, wartet der Herbst noch einmal mit dem vollen Spektrum an Farben auf. Gelbrote Blätter auf grünem Rasen, orangene Kürbisse und lila Herbstblüten. Dein Herbstgarten ist der perfekte Ort, um schnell nochmal abzuspeichern, wie bunt die Welt sein kann. So schön!

Ein offenes Feuer, warme Kleidung, der Geruch von Fleisch und Flammen – da feiert der Neandertaler in uns. Mit frischem Stockbrot, der Wärme des Feuers gegen kalte Hände und einem schönen Glühwein dazu... Da fragt man sich doch wirklich, warum die meisten Leute nur im Sommer grillen.

Wer klug sät, erntet das ganze Jahr. Die ultimative Kürbissuppe schmeckt mindestens doppelt so gut, wenn der Kürbis aus dem eigenen Garten kommt. Es gibt auch Salate und Gemüsesorten, die besonders gut im Winter wachsen. Feldsalat zum Beispiel. Oder Rosenkohl. Das Rosenkohl-Kindheitstrauma kann man übrigens mit ordentlich Zucker im Kochwasser bekämpfen. Danach in Butter und Knoblauch anbraten... herrlich und kein bisschen bitter!

Wenn es dann doch mal zu frostig oder nass zum Ernten und Grillen ist, bleibt noch immer der Blick nach draußen. Besonders schön sehen große Gräser aus, wenn sie mit Frost oder Schnee überzogen sind. Für hochsensible Menschen ist der Kontakt zur Natur übrigens besonders wichtig, sagen Experten. Zum Glück geht Kontakt zur Natur auch von drinnen. 

Und wenn er im Frühling und Sommer noch so unspektakulär aussieht... sobald sich Raureif oder Schnee auf den Garten legen, wird der kleinste Garten zum Winterwunderland. Dann schnell Schal, Mütze und Handschuhe an, Kopfhörer in die Ohren und Frank Sinatra anmachen. Für die kleinen Wundermomente im Alltag... Und jetzt alle: Sleigh bells riiiiiiiing, are you listening? In the laaaaaaaane, snow is glistening...

Ja, es ist kalt. Ja, es ist nass. Ja, es ist kindisch. Aber ganz ehrlich... es macht so unglaublich glücklich! Schnell ein paar Alibikinder vom Nachbarn einladen und los gehts. Ganz wichtig: Der Schischi, der obendrauf und rundherum kommt. Übrigens der perfekte Moment, um die peinliche Fellmütze loszuwerden, die Muddi dir aus dem Sibirienurlaub mitgebracht hat. Ups, glatt auf dem Schneemann vergessen. Jetzt ist sie hin. Wie schade!


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